Das war “Lichtjahre Voraus”

24 Okt

Wann kann man schon einmal Experten aus dem Bereich der Raumfahrt und der Weltraumforschung zuhören? Und wann kann man ihnen seinen eigenen Fragen stellen? Wir ermöglichen euch das einmal im Jahr bei “Lichtjahre voraus”! Am 20. Oktober hatten wir wieder 3 Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in die Zentralbibliothek eingeladen. Und weil wir auch die an den spannenden Themen teilhaben lassen möchten, die an dem Abend keine Zeit hatten, machen wir diesen Blogartikel etwas detaillierter.

Tweets von Alexander Gerst zur Einstimmung

Tweets von Alexander Gerst zur Einstimmung

Den ersten Vortrag hielt Dr. Manuel Metz, der Experte für Weltraummüll beim DLR. Vermutlich hat jeder schon einmal von Weltraummüll gehört. In über 50 Jahren Raumfahrtgeschichte sind immerhin fast 5000 Raketenstarts erfolgt und über 6000 Satelliten ausgesetzt worden. Und nur wenig davon hat unseren Orbit verlassen oder ist nach seiner aktiven Zeit wieder in die Atmosphäre eingetreten. Zurzeit umrunden unseren Planeten 750.000 Weltraummüllobjekte mit einer Größe von über 1 cm. Nur von 16.300 dieser Objekte kennt man die genaue Flugbahn. Zum Weltraummüll zählen z.B. ausgediente Satelliten, Raketenoberstufen, freigesetzte Objekte und Schlacke von Feststoffraketen. Besonders schlimm wird es jedoch, wenn Kollisionen oder Explosionen auftreten. Als China 2007 einen eigenen Wettersatelliten abschoss, wuchs die Menge an Weltraummüll um etwa 3500 Objekte an. Zwei Jahre später kollidierte ein ausgedienter Satellit mit einem aktiven Satelliten – mit ähnlichen Folgen.

Die Flugbahnen des Weltraummülls sind für die Raumfahrt gefährlich. Weltraumteleskope werden genauso getroffen wie die Internationale Raumstation. Ausweichmanöver sind keine Seltenheit. Und für Astronauten auf Außenbordeinsatz wäre ein Zusammenstoß tödlich, daher halten sie sich so gut wie möglich im Schatten der ISS.

Wie kann ein Raumfahrzeug geschützt werden? Eine Panzerung kommt nicht in Frage, da sie sehr dick und schwer sein müsste, um die Einschläge in sich aufzunehmen. Effizienter gegen kleine Müllteilchen ist das sogenannte Whipple-Schutzschild: zwei Ebenen mit Hohlraum dazwischen. Beim Durchschlagen der äußeren Prallplatte zerstäubt das Objekt.

Auf lange Sicht wichtiger ist jedoch die Müllvermeidung. Zwei Maßnahmen wurden international ins Auge gefasst: Objekte der Raumfahrt sollten nach ihrem Ausdienen entweder innerhalb von 25 Jahren langsam absinken und wieder in die Atmosphäre eintreten oder aber sie werden in einen Friedhofsorbit verbracht. Dort bewegen sie sich langsamer und in die gleiche Richtung und bewegen sich nicht auf gleicher Höhe mit aktiven Objekten. Inaktive Objekte sollten außerdem zur Vermeidung von Explosionen ihren Treibstoff verbrauchen und Druckbehälter entleeren. Gesetzlich geregelt ist all dies natürlich nicht.

Wer es lieber etwas aktiver hat, für den sind die Zukunftskonzepte des Active Debris Removals interessant: z.B. das Einfangen größerer Objekte mit Netzen oder Roboterarmen. Ein Riesenmagnet scheidet übrigens aus: Nur wenige Werkstoffe der Raumfahrt sind magnetisch.

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Den zweiten Vortrag hielt Andreas Schreiber, Leiter der Abteilung „Verteilte Systeme und Komponentensoftware“. Es ist nachvollziehbar, dass auch das DLR Softwareentwicklung betreibt. Überraschend ist eher das Ausmaß: Immerhin 25% der Personalressourcen, also etwa 100 Millionen Euro im Jahr, entfallen auf diesen Bereich. Damit gehört das DLR zu den größten Softwarehäusern Deutschlands. Abgesehen von der Entwicklung konkreter Software und der Verbesserung bestehender Software forscht das DLR auch an neuen Softwaretechnologien. Aktuell zählen dazu Themen wie Big Data, Verteilte Systeme und Augmented Reality – aber auch der Bereich High Performance Computing mit seinen sündhaft teuren Quantencomputern.

Um Weltraummüll zu katalogisieren (und damit Herrn Dr. Metz zu unterstützen), arbeitet Schreibers Abteilung an (dem völlig unalkoholischen) BACARDI, dem „Backend Catalog for Relational Debris Information“. In diese Datenbank sollen alle verfügbaren Information eingetragen oder importiert werden, um die Grundlage für zusätzliche Dienste wie Kollisionswarnungen oder Wiedereintrittsvorhersagen zu schaffen. Der Katalog arbeitet als verteiltes System (also als erweiterbarer Zusammenschluss von Rechnern) und ist auf Datensicherheit und Performanz ausgelegt.

Auch das Entwerfen von Raumfahrzeugen wird durch Software ermöglicht. Als Beispiel zeigte Herr Schreiber den Spaceliner, eine Konzeptstudie des DLR für eine Mischung aus Flugzeug und Raumschiff, das durch Hyperschallgeschwindigkeit die Strecke von Europa nach Australien in 90 Minuten bewältigen könnte. Software ermöglicht hier zum Beispiel die Simulation der Wärmeentwicklung während der Wiedereintrittsphase in die Erdatmosphäre – mit verschiedenen Wärmeschutzsystemen und Raumschiffformen. In der Designphase helfen Simulationsumgebungen wie das RCE (Remote Component Environment) dabei, Softwarelösungen verschiedener Fachdisziplinen (wie Aerodynamik und Thermalmanagement) miteinander zu verbinden, um einen passenden Workflow und Datentransfer zu ermöglichen.

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Im letzten Vortrag berichtete Johannes Weppler (DLR-Raumfahrtmanagement) über die Blue-Dot-Mission von Alexander Gerst. Vielleicht erinnert ihr euch an die Aufnahme mit der die US-Sonde Voyager 1 auf die Erde zurückblickte. Nur „ein blasser blauer Punkt“ war dort zu erkennen – ein Sinnbild für die Verwundbarkeit unseres Planeten. Der Missionsname soll die Wertschätzung für unseren Planeten stärken und darauf hinweisen, dass viele Forschungsarbeiten an Bord der ISS letztendlich der Bewahrung der Erde dienen.

Alexander Gerst wurde 1976 in Künzelsau (Baden-Württemberg) geboren. Auf seinem Weg zum Astronauten studierte er Geophysik und Geowissenschaften bis er 2009 schließlich unter 8000 Bewerbern zum Astronautenanwärter ausgewählt wurde. Heimatbasis und einer seiner Ausbildungsstandorte war Köln. Seit Mai diesen Jahres befindet er sich nun mit 5 weiteren Astronauten und Kosmonauten auf der ISS. Damit ist er der 11. deutsche Astronaut im All und der 3. deutsche Astronaut auf der Internationalen Raumstation.

Auf der ISS herrscht kein Schichtbetrieb. Die Astronauten haben innerhalb der Station den gleichen Tag-Nacht-Rhythmus wie Europa (Zeitzone GMT), auch wenn sie pro Tag 16 Sonnenaufgänge erleben. Unterhalb der Woche besteht der Tag auf der ISS aus 8 Stunden Schlaf, 8 Stunden Arbeit und 8 Stunden Freizeit. Ihre Freizeit können sich die Astronauten frei einteilen: z.B. mit Filmen, Körperpflege, Anrufen nach Hause, Fitnesstraining oder aber freiwilligen wissenschaftlichen Arbeiten wie kleineren Experimenten oder Projekten mit Schulklassen. An Samstagen wird 4 Stunden gearbeitet, Sonn- und Feiertage sind frei. Einmal am Tag essen übrigens alle Astronauten zusammen, da man sich in der Weitläufigkeit der Raumstation schon einmal aus den Augen verlieren kann.

Ein großer Bestandteil der Arbeitsstunden sind Experimente. Momentan verfügt die ISS über 3 Labormodule (Destiny, Columbus und Kibo) und wurde bereits für über 1500 Experimente genutzt. Die Experimente drehen sich meistens um Biologie, Materialwissenschaften, Physik, Physiologie oder Astrophysik. Alexander Gerst hat im Rahmen seiner Blue-Dot-Mission unter anderem die folgenden 3 Experimente durchgeführt:

  • Circadian Rhythm: Inwiefern ist die Körperkerntemperatur (unser interner Zeitgeber) beeinflusst, wenn man jenseits der natürlichen Tag-Nacht-Rhythmik lebt und arbeitet? Auf der Erde sind die Ergebnisse z.B. für Schichtarbeiter interessant.
  • EML (Electro-Magnetic Levitator): Das Testen neuer Legierungen durch Schmelze und Analyse. Die Proben sind beim Schmelzen freischwebend und werden durch ein elektromagnetisches Feld in Position gehalten. Die Ergebnisse können industrielle Gießprozesse verbessern.
  • BIOMEX & BOSS: Mikroorganismen werden direkt der Weltraumumgebung (Vakuum, Kälte, Strahlung) ausgesetzt. Die Ergebnisse geben Auskunft über die Überlebensfähigkeit von Organismen im Weltall.

Besondere Ereignisse in einem Astronautenleben sind die Außenbordeinsätze (EVA = extra-vehicular activity). Hier gilt es Reparaturen vorzunehmen oder Experimente zu installieren. Für EVAs stehen zwei Arten von Raumanzugsystemen zur Verfügung. In den russischen Raumanzug (ORLAN) steigt man von hinten ein. Da es nur eine Größe gibt ist das Tragegefühl vom Körperbau abhängig. Eine zierliche Raumfahrerin schaffte es ihren Arm nach innen in den Anzug zu ziehen und sich im Gesicht zu kratzen. Da wird so mancher Kollege neidisch. Die amerikanischen Anzüge (EMU, Extravehicular Mobility Unit) sind individuell maßgeschneidert und bestehen aus mehreren Modulen.  Allgemein gilt: Die Beweglichkeit mit Raumanzug ist stark eingeschränkt. Schon das Bewegen des Handschuhs kommt dem Zusammendrücken eines Tennisballs gleich. Die EVAs sind sehr genau durchgeplant und jeder Handgriff wird live durchgesprochen. So wird zum Beispiel auch die Anzahl von Umdrehungen vorher festgelegt, die der Astronaut mit seinem Akkuschrauber machen soll.

Weiterführende Links:

Wie ihr seht: Ein Abend mit vielen Informationen und purem Space-Feeling. Nach den Vorträgen hieß es dann wieder “Preise für euer Feedback”. Jeder der unseren Feedbackzettel ausfüllte und in die Sammelbox (einen Companion Cube) warf, nahm automatisch an unserer Verlosung teil. Wir hatten wieder schöne Preise zusammengesammelt: Astronomie- und Maker-Bücher gesponsort von DLR und O’Reilly, Weltraumposter vom DLR und spacige 3D-Drucke aus unserem Makerspace. Übrigens: Wir haben in der Zentralbibliothek mehr 3D-Drucker als die ISS! ;)

Ein Teil der Preise. Herzlichen Dank an das DLR und O'Reilly!

Ein Teil der Preise. Herzlichen Dank an das DLR und O’Reilly!

Das Event “Lichtjahre voraus” war Teil der Veranstaltungsreihe geeks@cologne der Stadtbibliothek Köln. Alle Infos auf www.geekscologne.mixxt.de. Wenn ihr euch auf der mixxt-Seite anmeldet, werdet ihr immer per E-Mail informiert, wenn eine neue Veranstaltung angekündigt wird. Großer Dank auch an das Hochschulradio KölnCampus für die liebe Unterstützung!

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Living library in Sülz

22 Okt

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“Das wundervollste Buch, das es zu lesen gibt, ist der Mensch.” (Haci Bektas Veli)

Lesen mal anders: Menschen sind auch Bücher! Wir laden Menschen aus dem Viertel ein, die mit Vorurteilen, Stereotypen konfrontiert sind oder ungewöhnliche Erfahrungen machen, weil sie zum Beispiel eine andere Hautfarbe haben, im Rollstuhl sitzen, einem nicht alltäglichen Beruf nachgehen oder erst als Erwachsene die leiblichen Eltern kennenlernten.

Anstelle von Büchern leihen sich die Besucher/innen in unserer „Lebenden Bücherei” diese Menschen für ein Gespräch aus. Dafür setzt man sich mit dem „lebenden Buch” in eine ruhige Ecke und darf sich 30 Minuten unterhalten. Anstatt über andere Menschen zu reden, können entsprechend des Konzeptes diese Menschen über ihr Leben und ihre Erlebnisse nach Herzenslust in einem Vieraugengespräch befragt werden und dabei miteinander ins Gespräch kommen.

unsere lebenden Bücher:

Heinrich Cuipers: „Heimat ist heimatlos”

Iêda Maria da Costa Souz: “Deutsche sindweiß! Eben nicht!”

Walter Hoischen: „Tragen und mich tragen lassen”

Anneli Schinkel: „Bin ich ihr ähnlich?”

Lisa Steinmann: “Leben zwischen Leidenschaft, Demut und Vernunft.”

Moderation Ulla Theisling

Freitag 24.10.2014

19.00 – 21.30 Uhr

Stadtteilbibliothek Köln-Sülz,

Wichterichstr. 1

Eintritt frei! Bitte melden Sie sich vorher an, das erleichtert unsere Planung!

Eine Veranstaltung von Lesezeichene.V.

Makerspace goes Uni-Mensa

21 Okt

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Gestern waren wir schon da, morgen kommen wir wieder. Die Stadtbibliothek Köln präsentiert ihr Makerspace-Angebot mit einem Info-Stand im Foyer der großen Uni-Mensa an der Zülpicher Straße.

Von 11 bis 13.30 Uhr gibt es wieder die Möglichkeit, Konkretes und Aktuelles über den Makerspace der Zentralbibliothek am Neumarkt zu erfahren. Dort auf der 4. Etage hat sich inzwischen eine rege genutzte Vielfalt von Veranstaltungen, Workshops und Eigeninitiative entfaltet.

Der Makerspace ist ein offener Raum für neue Ideen, Potenziale und Do-It-Yourself-Projekte, ist der erste seiner Art in einer deutschen Bibliothek. Gefördert wird er vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Morgen in der Uni-Mensa mit an Bord der MakerBot mini (s. Bild), der kleine Bruder unseres 3-D-Druckers.

Herausforderungen und Perspektiven der Internet-Sicherheit

21 Okt

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Impulsvorträgen von Experten

Die Stadtbibliothek und die Deutsche Medienakademie widmen sich

am Mittwoch, 22. Oktober 2014, 

18 bis 20 Uhr

in der Zentralbibliothek am Neumarkt

dem höchst aktuellen und viel diskutierten Thema der Internet-Sicherheit. Experten halten Impulsvorträge, die Moderation übernimmt Ekkehard Gerlach, Geschäftsführer der Deutschen Medienakademie.

Sicherheit ist wichtig – der Aussage wird jeder zustimmen. Mediale und politische Aufmerksamkeit bekommt das Thema allerdings immer erst dann, wenn „etwas passiert ist” – obwohl kein Land durch Cyberkriminalität so geschädigt ist wie Deutschland. Bisher haben diese zyklischen Aufmerksamkeitswellen es nicht vermocht, einen nationalen oder gar internationalen Aufbruch in Sachen Sicherheit in Gang zu setzen, der mehr ist als nur ein Aufruf an die Nutzer, Konsumenten wie Unternehmen, sich besser zu schützen. Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung bietet eine Analyse der Situation, Experten schildern mögliche Optionen.

Markus Schaffrin, Geschäftsbereichs- und Projektleiter der Initiative-S des eco-Verbands der deutschen Internetwirtschaft in Köln, hat seinen Vortrag unter den Titel „Cyber-Sicherheit – ein neues Zeitalter?” gestellt. „Was gibt es alles in Sachen ‚Sicherheit‘, was geht und was eher nicht?”, fragt Dr. Kurt Brand, Geschäftsführer der Pallas GmbH in Brühl. Ob „Glasses”, Smart Watches und „Fuelbands” nochmals neue Herausforderungen für die Sicherheit mit sich bringen, diskutiert Dr. Leif Oppermann, Abteilungsleiter im Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) in Sankt Augustin. Um „Sicherheit im Internet der Zukunft: Ansätze und Optionen”, geht es im Referat von Gunther Nitzsche, Systemspezialist bei NetCologne.

Bei der Impulsveranstaltung „Internet-Sicherheit” im Rahmen der Reihe „Wissenswert – Themen am Puls der Zeit” ist die Deutsche Medienakademie erstmalig Kooperationspartner der Stadtbibliothek. Sie richtet sich nicht nur an Experten, sondern an ein breites Publikum.

Nach den Referaten und Diskussionen laden die Partner zu einem Networking und einem kleinen Imbiss ein. Nähere Informationen sind unter http://www.medienakademie-koeln.de/termine/einzelansicht/internet-sicherheit-geht-da-noch-etwas.html zu finden.

Der Eintritt kostet acht Euro, für Mitglieder der Stadtbibliothek und Studierende sechs Euro. Karten für diese Veranstaltung sind nur an der Abendkasse erhältlich.

 

Spieletester-Familien gesucht!

15 Okt

Über unsere Spieletestergruppe “The Game Connection” bei Games4Kalk haben wir ja schon mehrfach berichtet. Hier treffen sich Jugendliche ab 12 Jahren jeden Dienstag in der Stadtteilbibliothek Kalk, um in Begleitung eines Medienpädagogen Spiele für die Xbox 360 / One, PS 4 und Nintendo Wii zu testen. Im Anschluss bewerten sie diese anhand eines hierfür angefertigten Fragebogens, welcher als Grundlage für eine ausführliche Spielebeurteilung dient.

Jetzt starten wir am 25.10.14 mit einem neuen Konzept für Eltern und ihre Kinder im Alter von 6-10 Jahren in der Zentralbibliothek!
Kinder zeigen heute bereits im Vorschulalter Interesse für Computerspiele. Spiele auf Smartphones und Tablets schieben diese Grenze noch weiter nach hinten.

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Jeden letzten Samstag im Monat möchten wir zusammen mit Familien in die Spielewelt eintauchen. Wenn Sie Interesse haben, mit Ihrem Kind (6-10 Jahre) gemeinsam die Welt der Computerspiele zu erforschen, qualitativ hochwertige Spiele kennenzulernen und gemeinsam an einem Samstagvormittag zu spielen, sind Sie in der neuen Spieletestergruppe der Zentralbibliothek richtig.

Die Experten vom Spieleratgeber-NRW suchen für Sie empfehlenswerte Spiele für Konsole, PC und Tablet aus und stehen auch für Fragen und Gespräche während der Veranstaltung zur Verfügung.

Wir starten am 25.10.2014 von 11-12:30 Uhr in der Kinderbibliothek in der Zentralbibliothek! Wir freuen uns auf Sie!
Weitere Information zur Spieletestergruppe erhalten Sie unter
gaming@stbib-koeln.de oder 0221 221-25150.

 

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Gaming in der Minibib im Wasserturm

10 Okt

Gestern trafen sich zum ersten Mal Kinder, Jugendliche und Interessierte in der Minibib im Wasserturm um gemeinsam “Rayman Legends” auf der Xbox One zu spielen.

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Nach kurzer Begrüßung starteten die Medienpädagogen vom Spieleratgeber-NRW mit einem kleinen Kennenlernspiel. Schon bald darauf waren die Anwesenden bereits in Raymans Geschichte vertieft. Das Jump’n’Run-Spiel des Jahres und Gewinner zahlreicher künstlerischer und musikalischer Preise besticht durch abwechslungsreiche Level und eine originelle Umsetzung. Im Anschluss bewerteten die Spieler das Spiel in verschiedenen Kategorien wie Spielspaß, Grafik oder Steuerung.

Eine kleine Gruppe blieb sogar noch ein wenig länger, um sich bei FIFA 14 zu duellieren.

Architekturfotografie

Zukünftig wollen wir uns einmal im Monat gemeinsam ein Spiel anschauen, miteinander und gegeneinander spielen und eine Menge Spaß haben. Die Kollegen vom Spieleratgeber-NRW wählen jeden Monat einen Titel aus und stehen mit Rat und Tat zur Verfügung. Eingeladen sind alle Spieler und Nichtspieler von 6-99 Jahren.

Das nächste Mal spielen wir am 6.11. und 11.12.14 in der Minibib im Wasserturm! Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

weitere Informationen: Die Minibi Spielt! Spielt mit!

unsere Minibib im Wasserturm: Zweite Minibib eröffnet

 

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“Lichtjahre voraus” am 20. Oktober

7 Okt

Köln, eine Hochburg der Weltraumforschung! Tatsächlich befindet sich in Köln-Porz/Wahnheide sowohl der Hauptsitz des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) als auch das Europäische Astronautenzentraum der ESA. Ausgebildet wurde hier zum Beispiel der deutsche Astronaut Alexander Gerst (der heute einen sechsstündigen Außenbordeinsatz absolviert: hier live zu sehen). Auch unsere Nachbarstadt Bonn ist DLR-Standort. Von hier aus wird das deutsche Raumfahrtprogramm konzipiert und durchgeführt.

Mit welchen aktuellen Projekten man in Köln und Bonn die internationale Raumfahrt unterstützt und voranbringt, erzählen euch am 20. Oktober drei Mitarbeiter des DLR.

Astronaut (DLR CC-BY 3.0)

Astronaut (DLR CC-BY 3.0)

 Freut euch auf 3 halbstündige Vorträge:

  • „Müllvermeidung im Weltraum“ (Weltraummüll und seine Auswirkungen auf die Raumfahrt) – Den Vortrag hält Manuel Metz, Experte für Weltraummüll beim Raumfahrtmanagement des DLR.
  • „Software-Forschung für die Raumfahrt“ (Softwaretechnologie für Weltraummüll-Datenbanken und das Entwerfen von Raumfahrzeugen) – Den Vortrag hält Andreas Schreiber, Abteilungsleiter in der DLR-Einrichtung Simulations- und Softwaretechnik.
  • “Die Mission Blue Dot – Leben und Arbeiten auf der ISS” (Informationen zur Mission von Alexander Gerst: Tagesablauf, Experimente) – Den Vortrag hält Johannes Weppler vom Raumfahrtmanagement des DLR.

Im Anschluss an jeden Vortrag könnt ihr den Experten Fragen stellen!

Da die ISS seit kurzem einen 3D-Drucker hat (Link), holen auch wir unseren 3D-Drucker ins Erdgeschoss und drucken euch was Spaciges. Einige Drucke verlosen wir dann zusammen mit tollen Preisen vom DLR und O’Reilly!

Die Veranstaltung ist kostenlos und startet am 20. Oktober um 19 Uhr im Erdgeschoss der Zentralbibliothek am Neumarkt (Josef-Haubrich-Hof 1). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wenn ihr bei Facebook seid, könnt ihr uns aber mit einem Klick auf “Teilnehmen” bei der Schätzung für unseren Getränkeverkauf helfen: “Lichtjahre voraus” bei Facebook.

“Lichtjahre voraus” ist Teil unserer Reihe geeks@cologne, die sich an Technikaffine und Pixelverliebte in und um Köln wendet. Vielen Dank an Kölncampus, für die Unterstützung. Mehr Informationen zur Reihe und zur Veranstaltung findet ihr unter geekscologne.mixxt.de.
(ba)
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