Reinschauen, mitreden, Deutsch üben

30 Okt

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Letzten Monat machte sie noch ein Praktikum bei uns, jetzt könnt Ihr sie kennenlernen: Eva spricht mehrere Sprachen (u.a. Spanisch und Schwedisch) und sie ist auch auf Deutsch nicht auf den Mund gefallen. Und weil sie so ein kommunikativer und fröhlicherTyp ist, leitet sie ab sofort unseren Gesprächskreis für Leute die Deutsch lernen.

Wer am ersten Mittwoch jeden Monats Zeit und Lust hat, kann einfach mal reinschauen und mitreden. Auf der 3. Etage (Raum 303) der Zentralbibliothek (am Neumarkt) trifft sich unsere Gruppe von 16 bis 17 Uhr.

Wir sprechen über interessante Themen und ihr könnt die Bibliothek und ihre Angebote näher kennenlernen.

Also dann: Eva freut sich auf Euch! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Und das Ganze ist natürlich kostenlos :-)

1. Termin:  Mittwoch, 5. November

Minecraft in der Bibliothek

28 Okt

Im November tauchen wir gemeinsam mit euch in eine Welt voller Pixel ein. Mit dem Projekt „Gecheckt!“ erhält Minecraft Einzug bei Games4Kalk!

 

„Gecheckt!“ ist ein Workshop für Kölner Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren, die sich kreativ und künstlerisch mit dem Spiel Minecraft auseinander setzen möchten. Ein Film über die Pixelwelt, der Nachbau der Kalker Hauptstraße oder etwas ganz anderes – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
Das Projekt findet unter Anleitung des Spieleratgeber NRW an vier aufeinanderfolgenden Samstagen am 8., 15., 22. und 29. November von 10-14 Uhr in der Stadtteilbibliothek Kalk statt.

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Die Ergebnisse könnt ihr dann am 29.11. ab 12 Uhr euren Freunden, Geschwistern und Eltern präsentieren.
Lust bekommen? Dann meldet euch in eurer Stadtteilbibliothek über unsere Fyler,  in Kalk vor Ort oder per Mail unter gaming@stbib-koeln.de bis zum 5. November an!

kontaktflyerWeitere Informationen unter:
www.gecheckt-nrw.de
Stadtteilbibliothek Kalk

 

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Unser 3-D-Drucker im Dienst der Wissenschaft, Teil 2

27 Okt

Gegossene Götter –  nicht nur eine schöne Alliteration, sondern auch eine interessante Ausstellung im Ägyptischen Museum der Uni Bonn.

Und wir haben dazu beigetragen!

Aber der Reihe nach.

Vor Kurzem erreichte uns eine Anfrage aus Bonn, ob es möglich sei etwas mit unserem 3D-Drucker auszudrucken. Die Datei kam direkt hinterher und damit eine spannende Geschichte. Und die geht so:

Unversehrt gefundene antike Bronzegussformen geben Aufschluss über das Handwerk der damaligen Bronzegießerei. Das Besondere daran: dadurch, dass die Gussformen unversehrt sind weiß man, dass sie nie benutzt wurden. Denn bei Entnahme des Gusses wird die Form immer zerstört. Gleichzeitig bleibt natürlich auch der Blick ins Innere und damit auf das Modell verschlossen.

Original Bronzegussform. Foto: Jürgen Vogel/Ägyptisches Museum der Universität Bonn

3D-Vorlage des Inneren der Gussform

 

Es war u.a. mit unserem 3D-Drucker möglich, den Vorgang des Bronzegießens zu rekonstruieren und für die Ausstellung anschaulich werden zu lassen.

Und so funktioniert es (das Betrachten der Fotos trägt zum Verständnis bei ;-) ):

  • Das Innere der intakten und somit geschlossenen Gussform [siehe Bild 1] wird mit Hilfe eines CT ausgelesen, Ergebnis war im konkreten Fall die 3D-Datei [siehe Bild 2] des Kindgottes Harpokrates (frühere Versuche mit Röntgenaufnahmen brachten keine zufriedenstellenden Ergebnisse).
  • Diese 3D-Datei druckten wir in der Stadtbibliothek Köln mit unserem 3D-Drucker aus.

 

  • Mit dem gedruckten Modell [3] wurde ein Silikonabdruck – quasi ein Negativ – des kleinen Harpokrates erstellt [4], der wiederum eine Art Zwischen-Gussform war.
  • Die Form aus Silikon wurde mit Wachs gefüllt, Ergebnis ist ein kleiner Wachs-Harpokrates. Mit dieser Silikonform können nun viele Wachsfiguren hergestellt werden [4].

 

  • Jetzt wird es spannend: Das Modell aus Wachs wird mit einer Keramikmasse umhüllt, eingeschlossen und schließlich gebrannt. Durch die Hitze wird nicht nur das Keramik hart, sondern das Wachs fließt gleichzeitig durch einen kleinen Auslass aus der Form. Zurück bleibt der Hohlraum in Form des Harpokrates in der harten Gussform.
  • Der Hohlraum der Gussform wird mit Bronze gefüllt [5], die Form nach dem Erkalten vorsichtig zerschlagen.
  • Nun hält man einen kleinen Harpokrates aus Bronze in der Hand [6].
  • [7] Harpokrates, hübsch gemacht! :-)

Das Ganze wird übrigens Wachsausschmelzverfahren genannt. Logisch, oder?

Verlauf der Rekonstruktion des Wachsausschmelzverfahrens

Verlauf der Rekonstruktion des Wachsausschmelzverfahrens

 

Es freut uns sehr, dass wir mithelfen konnten dieses Verfahren für die Ausstellung zu rekonstruieren!

Und allen, die sich das trotzdem nicht so richtig vorstellen können, raten wir sich den 7. März 2015 im Kalender zu notieren. Dann kann man sich im Ägyptischen Museum der Uni Bonn seinen eigenen kleinen Harpokrates gießen.

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Weiterführende Links:

Link zur Ausstellung: http://www.aegyptisches-museum.uni-bonn.de/ueber-das-museum/sonderausstellung

Projekt Bronzegusswerkstatt: http://www.aegyptisches-museum.uni-bonn.de/projekte/bronzegusswerkstatt

Stadtbibliothek Köln im Dienst der Wissenschaft (Teil 1): http://stadtbibliothekkoeln.wordpress.com/2013/08/22/stadtbibliothek-koln-im-dienst-der-wissenschaft/

Das Lied zum Oktober: “October Song” von Amy Winehouse

25 Okt

Eine ihrer großen Vorbilder war Sarah Vaughan. Ihr erstes Album „Frank” benannte sie nach Frank Sinatra (wo bei „frank” im Englischen auch für einen extrem charmanten, gut aussehenden Mann steht). Ihr Kanarienvogel hieß „Ava”, nach Ava Gardner.

Frank Sinatra und Ava Gardner waren mal verheiratet. Vögelchen Ava weckte Amy Winhouse jeden Morgen mit ihrem Zwitschern: “twittering away and rocking on her little swing”. Als Ava starb, begrub Amy sie im Wald und war untröstlich.

Auf „Frank” verewigte Amy Ava in ihrem „October Song” :

“Ava was the morning, now she’s gone

she’s reborn like Sarah Vaughan…”

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Das war “Lichtjahre Voraus”

24 Okt

Wann kann man schon einmal Experten aus dem Bereich der Raumfahrt und der Weltraumforschung zuhören? Und wann kann man ihnen seinen eigenen Fragen stellen? Wir ermöglichen euch das einmal im Jahr bei “Lichtjahre voraus”! Am 20. Oktober hatten wir wieder 3 Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in die Zentralbibliothek eingeladen. Und weil wir auch die an den spannenden Themen teilhaben lassen möchten, die an dem Abend keine Zeit hatten, machen wir diesen Blogartikel etwas detaillierter.

Tweets von Alexander Gerst zur Einstimmung

Tweets von Alexander Gerst zur Einstimmung

Den ersten Vortrag hielt Dr. Manuel Metz, der Experte für Weltraummüll beim DLR. Vermutlich hat jeder schon einmal von Weltraummüll gehört. In über 50 Jahren Raumfahrtgeschichte sind immerhin fast 5000 Raketenstarts erfolgt und über 6000 Satelliten ausgesetzt worden. Und nur wenig davon hat unseren Orbit verlassen oder ist nach seiner aktiven Zeit wieder in die Atmosphäre eingetreten. Zurzeit umrunden unseren Planeten 750.000 Weltraummüllobjekte mit einer Größe von über 1 cm. Nur von 16.300 dieser Objekte kennt man die genaue Flugbahn. Zum Weltraummüll zählen z.B. ausgediente Satelliten, Raketenoberstufen, freigesetzte Objekte und Schlacke von Feststoffraketen. Besonders schlimm wird es jedoch, wenn Kollisionen oder Explosionen auftreten. Als China 2007 einen eigenen Wettersatelliten abschoss, wuchs die Menge an Weltraummüll um etwa 3500 Objekte an. Zwei Jahre später kollidierte ein ausgedienter Satellit mit einem aktiven Satelliten – mit ähnlichen Folgen.

Die Flugbahnen des Weltraummülls sind für die Raumfahrt gefährlich. Weltraumteleskope werden genauso getroffen wie die Internationale Raumstation. Ausweichmanöver sind keine Seltenheit. Und für Astronauten auf Außenbordeinsatz wäre ein Zusammenstoß tödlich, daher halten sie sich so gut wie möglich im Schatten der ISS.

Wie kann ein Raumfahrzeug geschützt werden? Eine Panzerung kommt nicht in Frage, da sie sehr dick und schwer sein müsste, um die Einschläge in sich aufzunehmen. Effizienter gegen kleine Müllteilchen ist das sogenannte Whipple-Schutzschild: zwei Ebenen mit Hohlraum dazwischen. Beim Durchschlagen der äußeren Prallplatte zerstäubt das Objekt.

Auf lange Sicht wichtiger ist jedoch die Müllvermeidung. Zwei Maßnahmen wurden international ins Auge gefasst: Objekte der Raumfahrt sollten nach ihrem Ausdienen entweder innerhalb von 25 Jahren langsam absinken und wieder in die Atmosphäre eintreten oder aber sie werden in einen Friedhofsorbit verbracht. Dort bewegen sie sich langsamer und in die gleiche Richtung und bewegen sich nicht auf gleicher Höhe mit aktiven Objekten. Inaktive Objekte sollten außerdem zur Vermeidung von Explosionen ihren Treibstoff verbrauchen und Druckbehälter entleeren. Gesetzlich geregelt ist all dies natürlich nicht.

Wer es lieber etwas aktiver hat, für den sind die Zukunftskonzepte des Active Debris Removals interessant: z.B. das Einfangen größerer Objekte mit Netzen oder Roboterarmen. Ein Riesenmagnet scheidet übrigens aus: Nur wenige Werkstoffe der Raumfahrt sind magnetisch.

Weiterführende Links:

Den zweiten Vortrag hielt Andreas Schreiber, Leiter der Abteilung „Verteilte Systeme und Komponentensoftware“. Es ist nachvollziehbar, dass auch das DLR Softwareentwicklung betreibt. Überraschend ist eher das Ausmaß: Immerhin 25% der Personalressourcen, also etwa 100 Millionen Euro im Jahr, entfallen auf diesen Bereich. Damit gehört das DLR zu den größten Softwarehäusern Deutschlands. Abgesehen von der Entwicklung konkreter Software und der Verbesserung bestehender Software forscht das DLR auch an neuen Softwaretechnologien. Aktuell zählen dazu Themen wie Big Data, Verteilte Systeme und Augmented Reality – aber auch der Bereich High Performance Computing mit seinen sündhaft teuren Quantencomputern.

Um Weltraummüll zu katalogisieren (und damit Herrn Dr. Metz zu unterstützen), arbeitet Schreibers Abteilung an (dem völlig unalkoholischen) BACARDI, dem „Backend Catalog for Relational Debris Information“. In diese Datenbank sollen alle verfügbaren Information eingetragen oder importiert werden, um die Grundlage für zusätzliche Dienste wie Kollisionswarnungen oder Wiedereintrittsvorhersagen zu schaffen. Der Katalog arbeitet als verteiltes System (also als erweiterbarer Zusammenschluss von Rechnern) und ist auf Datensicherheit und Performanz ausgelegt.

Auch das Entwerfen von Raumfahrzeugen wird durch Software ermöglicht. Als Beispiel zeigte Herr Schreiber den Spaceliner, eine Konzeptstudie des DLR für eine Mischung aus Flugzeug und Raumschiff, das durch Hyperschallgeschwindigkeit die Strecke von Europa nach Australien in 90 Minuten bewältigen könnte. Software ermöglicht hier zum Beispiel die Simulation der Wärmeentwicklung während der Wiedereintrittsphase in die Erdatmosphäre – mit verschiedenen Wärmeschutzsystemen und Raumschiffformen. In der Designphase helfen Simulationsumgebungen wie das RCE (Remote Component Environment) dabei, Softwarelösungen verschiedener Fachdisziplinen (wie Aerodynamik und Thermalmanagement) miteinander zu verbinden, um einen passenden Workflow und Datentransfer zu ermöglichen.

Weiterführende Links:

Im letzten Vortrag berichtete Johannes Weppler (DLR-Raumfahrtmanagement) über die Blue-Dot-Mission von Alexander Gerst. Vielleicht erinnert ihr euch an die Aufnahme mit der die US-Sonde Voyager 1 auf die Erde zurückblickte. Nur „ein blasser blauer Punkt“ war dort zu erkennen – ein Sinnbild für die Verwundbarkeit unseres Planeten. Der Missionsname soll die Wertschätzung für unseren Planeten stärken und darauf hinweisen, dass viele Forschungsarbeiten an Bord der ISS letztendlich der Bewahrung der Erde dienen.

Alexander Gerst wurde 1976 in Künzelsau (Baden-Württemberg) geboren. Auf seinem Weg zum Astronauten studierte er Geophysik und Geowissenschaften bis er 2009 schließlich unter 8000 Bewerbern zum Astronautenanwärter ausgewählt wurde. Heimatbasis und einer seiner Ausbildungsstandorte war Köln. Seit Mai diesen Jahres befindet er sich nun mit 5 weiteren Astronauten und Kosmonauten auf der ISS. Damit ist er der 11. deutsche Astronaut im All und der 3. deutsche Astronaut auf der Internationalen Raumstation.

Auf der ISS herrscht kein Schichtbetrieb. Die Astronauten haben innerhalb der Station den gleichen Tag-Nacht-Rhythmus wie Europa (Zeitzone GMT), auch wenn sie pro Tag 16 Sonnenaufgänge erleben. Unterhalb der Woche besteht der Tag auf der ISS aus 8 Stunden Schlaf, 8 Stunden Arbeit und 8 Stunden Freizeit. Ihre Freizeit können sich die Astronauten frei einteilen: z.B. mit Filmen, Körperpflege, Anrufen nach Hause, Fitnesstraining oder aber freiwilligen wissenschaftlichen Arbeiten wie kleineren Experimenten oder Projekten mit Schulklassen. An Samstagen wird 4 Stunden gearbeitet, Sonn- und Feiertage sind frei. Einmal am Tag essen übrigens alle Astronauten zusammen, da man sich in der Weitläufigkeit der Raumstation schon einmal aus den Augen verlieren kann.

Ein großer Bestandteil der Arbeitsstunden sind Experimente. Momentan verfügt die ISS über 3 Labormodule (Destiny, Columbus und Kibo) und wurde bereits für über 1500 Experimente genutzt. Die Experimente drehen sich meistens um Biologie, Materialwissenschaften, Physik, Physiologie oder Astrophysik. Alexander Gerst hat im Rahmen seiner Blue-Dot-Mission unter anderem die folgenden 3 Experimente durchgeführt:

  • Circadian Rhythm: Inwiefern ist die Körperkerntemperatur (unser interner Zeitgeber) beeinflusst, wenn man jenseits der natürlichen Tag-Nacht-Rhythmik lebt und arbeitet? Auf der Erde sind die Ergebnisse z.B. für Schichtarbeiter interessant.
  • EML (Electro-Magnetic Levitator): Das Testen neuer Legierungen durch Schmelze und Analyse. Die Proben sind beim Schmelzen freischwebend und werden durch ein elektromagnetisches Feld in Position gehalten. Die Ergebnisse können industrielle Gießprozesse verbessern.
  • BIOMEX & BOSS: Mikroorganismen werden direkt der Weltraumumgebung (Vakuum, Kälte, Strahlung) ausgesetzt. Die Ergebnisse geben Auskunft über die Überlebensfähigkeit von Organismen im Weltall.

Besondere Ereignisse in einem Astronautenleben sind die Außenbordeinsätze (EVA = extra-vehicular activity). Hier gilt es Reparaturen vorzunehmen oder Experimente zu installieren. Für EVAs stehen zwei Arten von Raumanzugsystemen zur Verfügung. In den russischen Raumanzug (ORLAN) steigt man von hinten ein. Da es nur eine Größe gibt ist das Tragegefühl vom Körperbau abhängig. Eine zierliche Raumfahrerin schaffte es ihren Arm nach innen in den Anzug zu ziehen und sich im Gesicht zu kratzen. Da wird so mancher Kollege neidisch. Die amerikanischen Anzüge (EMU, Extravehicular Mobility Unit) sind individuell maßgeschneidert und bestehen aus mehreren Modulen.  Allgemein gilt: Die Beweglichkeit mit Raumanzug ist stark eingeschränkt. Schon das Bewegen des Handschuhs kommt dem Zusammendrücken eines Tennisballs gleich. Die EVAs sind sehr genau durchgeplant und jeder Handgriff wird live durchgesprochen. So wird zum Beispiel auch die Anzahl von Umdrehungen vorher festgelegt, die der Astronaut mit seinem Akkuschrauber machen soll.

Weiterführende Links:

Wie ihr seht: Ein Abend mit vielen Informationen und purem Space-Feeling. Nach den Vorträgen hieß es dann wieder “Preise für euer Feedback”. Jeder der unseren Feedbackzettel ausfüllte und in die Sammelbox (einen Companion Cube) warf, nahm automatisch an unserer Verlosung teil. Wir hatten wieder schöne Preise zusammengesammelt: Astronomie- und Maker-Bücher gesponsort von DLR und O’Reilly, Weltraumposter vom DLR und spacige 3D-Drucke aus unserem Makerspace. Übrigens: Wir haben in der Zentralbibliothek mehr 3D-Drucker als die ISS! ;)

Ein Teil der Preise. Herzlichen Dank an das DLR und O'Reilly!

Ein Teil der Preise. Herzlichen Dank an das DLR und O’Reilly!

Das Event “Lichtjahre voraus” war Teil der Veranstaltungsreihe geeks@cologne der Stadtbibliothek Köln. Alle Infos auf www.geekscologne.mixxt.de. Wenn ihr euch auf der mixxt-Seite anmeldet, werdet ihr immer per E-Mail informiert, wenn eine neue Veranstaltung angekündigt wird. Großer Dank auch an das Hochschulradio KölnCampus für die liebe Unterstützung!

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Living library in Sülz

22 Okt

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“Das wundervollste Buch, das es zu lesen gibt, ist der Mensch.” (Haci Bektas Veli)

Lesen mal anders: Menschen sind auch Bücher! Wir laden Menschen aus dem Viertel ein, die mit Vorurteilen, Stereotypen konfrontiert sind oder ungewöhnliche Erfahrungen machen, weil sie zum Beispiel eine andere Hautfarbe haben, im Rollstuhl sitzen, einem nicht alltäglichen Beruf nachgehen oder erst als Erwachsene die leiblichen Eltern kennenlernten.

Anstelle von Büchern leihen sich die Besucher/innen in unserer „Lebenden Bücherei” diese Menschen für ein Gespräch aus. Dafür setzt man sich mit dem „lebenden Buch” in eine ruhige Ecke und darf sich 30 Minuten unterhalten. Anstatt über andere Menschen zu reden, können entsprechend des Konzeptes diese Menschen über ihr Leben und ihre Erlebnisse nach Herzenslust in einem Vieraugengespräch befragt werden und dabei miteinander ins Gespräch kommen.

unsere lebenden Bücher:

Heinrich Cuipers: „Heimat ist heimatlos”

Iêda Maria da Costa Souz: “Deutsche sindweiß! Eben nicht!”

Walter Hoischen: „Tragen und mich tragen lassen”

Anneli Schinkel: „Bin ich ihr ähnlich?”

Lisa Steinmann: “Leben zwischen Leidenschaft, Demut und Vernunft.”

Moderation Ulla Theisling

Freitag 24.10.2014

19.00 – 21.30 Uhr

Stadtteilbibliothek Köln-Sülz,

Wichterichstr. 1

Eintritt frei! Bitte melden Sie sich vorher an, das erleichtert unsere Planung!

Eine Veranstaltung von Lesezeichene.V.

Makerspace goes Uni-Mensa

21 Okt

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Gestern waren wir schon da, morgen kommen wir wieder. Die Stadtbibliothek Köln präsentiert ihr Makerspace-Angebot mit einem Info-Stand im Foyer der großen Uni-Mensa an der Zülpicher Straße.

Von 11 bis 13.30 Uhr gibt es wieder die Möglichkeit, Konkretes und Aktuelles über den Makerspace der Zentralbibliothek am Neumarkt zu erfahren. Dort auf der 4. Etage hat sich inzwischen eine rege genutzte Vielfalt von Veranstaltungen, Workshops und Eigeninitiative entfaltet.

Der Makerspace ist ein offener Raum für neue Ideen, Potenziale und Do-It-Yourself-Projekte, ist der erste seiner Art in einer deutschen Bibliothek. Gefördert wird er vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Morgen in der Uni-Mensa mit an Bord der MakerBot mini (s. Bild), der kleine Bruder unseres 3-D-Druckers.

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