Archiv | März, 2011

Harlan Coben: In seinen Händen

29 Mär

Anschuldigungen im Internet reichen aus, um ein Menschenleben zu zerstören

Die 17-jährige Haley, Musterschülerin, verschwindet von einem Tag auf den anderen spurlos. Parallel feiert die Fernsehjournalistin Wendy Quotenerfolge. Ihre Show überführt mutmaßliche Sexualverbrecher vor laufender Kamera. Weiterlesen 

Vor 80 Jahren rollte die erste Busbibliothek in Köln

28 Mär

1928 regte ein Kölner Stadtverordneter an, „einen Lesewagen“  für die Vororte einzurichten. In der letzten März-Woche 1931 ging der erste Kölner Bücherbus auf  Tour und machte Station in Riehl, Bayenthal, Dünnwald, Zollstock,

Dellbrück, Höhenberg und Holweide. In der ersten Autobücherei der Stadt (Typ Daimler-Benz) gab es Platz für 2.000 Bücher und eine Theke. Weiterlesen 

Tracy Chevalier: Zwei bemerkenswerte Frauen

27 Mär

Tracy Chevalier wurde einem breiten Publikum bekannt durch ihren Roman “Das Mädchen mit dem Perlenohrring”. Weiterlesen 

Erinnern Sie sich an

26 Mär

Jörg Böckem

Lass mich die Nacht überleben

vorhanden in der Zentralbibliothek  und in den Stadtteilbibliotheken Sülz, Haus Balchem, Nippes, Kalk, Neubrück, Porz und Rodenkirchen

Christiane F.

Wir Kinder vom Bahnhof  Zoo

Wie leben sie heute ? Weiterlesen 

Köln ist einfach schön

25 Mär

Das findet auch Miriam Meckel:

“Zehn Jahre habe ich in Köln gewohnt. Es waren die schönsten Jahre meines bisherigen Lebens. Weiterlesen 

Achtung: Polizeieinsatz hinter der Bibliothek!

24 Mär

Bei dem Gerase fällt es mir zugegebermaßen doch etwas schwer mich auf den Bildschirm zu konzentrieren. Irgendein Filmmensch dachte sich wohl, heute mal ein paar Polizei-Oldtimer-Verfolgungsjagden schön zentral in der Innenstadt hinter der Stadtbibliothek zu drehen. Weiterlesen 

Neubrücker Literaturkreis diskutierte über Kathrin Schmidt: Du stirbst nicht

24 Mär

 

Dieser Roman besticht durch seine wunderbare Sprache.

Kathrin Schmidt bekam 2009 den Deutschen Buchpreis für “Du stirbst nicht”. Sie erzählt die Krankengeschichte von Helene Wesendahl, die im Alter von 44 Jahren eine Hirnblutung erlitt. Der Roman trägt autobiografische Züge. Er beschreibt den schmerzlichen Wiedereinstieg in ein neues Leben . Ein Schritt folgt dem nächsten, ein Wort nach dem anderen.

Fazit:
Trotz einiger Längen ein sprachlich ausgezeichneter Roman mit einem Thema, das 2011 aktueller denn je ist.

Im nächsten Literaturkreis am 1. April besprechen wir

Miriam Meckel: Brief an mein Leben

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
lab

Quadratisch, praktisch, aber nichts für ungut…

23 Mär

…lieber Werbetexter, der Du diesen dämlichen Spruch gefunden hast (s. Bild). Für die Schokolade, die jetzt allen per Kampagne noch einmal richtig schmackhaft gemacht werden sollte. Zumindest allen, die in den letzten Wochen auf einem großen deutschen Bahnhof wartend herum standen.

Dabei ist schon fast jede fünfte Tafel Schokolade, die in Deutschland verzehrt wird, viereckig. So richtig verständlich ist die Werbung aber nur, wenn man ihre Geschichte kennt. Vor 99 Jahren heirateten Clara und Alfred Ritter. Sie brachte einen Süßwarenladen, er eine Konditorei mit in die Ehe. Erstes gemeinsames Kind noch im gleichen Jahr waren die die “Alfred Ritter Schokoladenfabriken”.  1932 ärgerte sich Clara, dass bei ihren Reitausflügen immer die Schokoladentafeln in ihrer Jackentasche brachen. Prompt erfand der Gatte eine dicke, bruchfeste Variante. Geboren war “Ritters Sportschokolade”, heute als “Ritter Sport” ein Begriff. Als Ende der sechziger Jahre, die Deutschen einer Fresswelle erlagen und plötzlich auf ihre Figur achteten, ging der süße Umsatz zurück. Prompt erfanden die Rittersleut’ 1969 eine neue Marketing-Strategie: “Ritter Sport ist eher ein Nahrungsmittel. Diese Schokolade wird nicht aus Kummer im stillen Kämmerlein gegessen und schon gar nicht gelutscht. [Sic!] In die Ritter Sport wird hineingebissen und zwar herzhaft.” An dieser Philosophie der krachenden Zähne hat sich bis heute nichts geändert.

“Für den Verzehr in Kirchen, Opern und Bibliotheken leider zu knusprig.” Der Appell an die genussfrohen Schokobeisser paart sich mit leicht hämischem Bedauern für das Publikum, welches an den erwähnten Orten zum vermeintlichen Schweigen gebracht wird. Keks und Nuss passen nun mal nicht zu Gebet, Gesang und Lesen, so die message  sportlicher Kalorienzufuhr.

 Berücksichtigt man nun noch die Auswahl und Reihenfolge dieser Orte der Stille, könnte man auf die Idee kommen, dass es in den Bibliotheken  totenstill zugeht. Das geht uns nun wirklich auf beides, Keks und Nuss! Und  dem Texter dieser Werbezeilen wird dringend empfohlen, tatsächlich mal eine Stadtbibliothek aufzusuchen, um sich endgültig von diesem Klischee zu befreien, anstatt es zwanghaft wieder zu beleben. Und alle Schokoladenfans sind hiermit aufgerufen, ihrem zivilisierten Schokogenuss  auch in der Bibliothek zu frönen. Muss ja nicht die Viereckige sein.

gp

Quelle:
Wolfgang Hars:  "Nichts ist unmöglich! Lexikon der Werbesprüche"
in der Zentralbibliothek unter der Signatur Qen 2 Hars

Wenn Ihnen bald die Bibliotheksbücher auf den Kopf fallen…

22 Mär

…dann haben wir bei Designern eingekauft:

Zugegeben, das wäre mal was anderes für die Bibliothek. Würde auch sicher für Spannung im Regal sorgen (für manche Sachgebiete sicher von Vorteil). Zum täglichen Einstellen der zurückgegebenen Bücher wäre das aber ein bisschen anstrengend. Als Designermöbel bestimmt auch nicht ganz billig. Gut, dass wir sowieso fast durchwegs verglast sind, da muss man nicht über sowas nachdenken. Aber sicher ne Idee für zu Hause (für die Bücher, die man sowieso nie wieder aus dem Regal nimmt – da kann man sie auch getrost festkleben).

Mehr Regale…und Regale….und Regale…gibt’s bei ..ähem..www.bookshelfporn.com.

Und anzüglich ist hier wirklich nur der Name. Denn das Konzept der Seite heißt “Porn for book lovers. A photo blog collection of all the best bookshelf photos from around the world for people who *heart* bookshelves.”

Na dann mal nach Inspiration furchforsten!

Rauf auf die “kleine Königin”!

21 Mär

“La petite reine” (Die kleine Königin) nennt man es liebevoll in Frankreich, während die Deutschen mitleidlos “Drahtesel” sagen. Dabei wäre es höchste Zeit, die Namen auszutauschen. Denn immer mehr Menschen entdecken hierzulande das Vergnügen und die Vorteile des Radfahrens, während der Franzose sein einst so kultiges “velo” lieblos im Keller verrosten lässt.  Uneinholbare Europa-Meister auf dem Zweirad sind (wie kann es anders sein) die Niederländer mit über 1000 Kilometern pro Einwohner und Jahr, dicht gefolgt von den Dänen. Gerade 300 schaffen die Deutschen. Abgeschlagen mit peinlichen 87 die Drahteselstrampler aus Frankreich.

Nichtdestotrotz: der Frühling ist da! Höchste Zeit die “kleine Königin” aus dem Keller zu holen, sie fit zu machen, um dann mit ihr auf Entdeckungstour zu fahren. Am besten beginnt man in der näheren Umgebung und bringt sich so langsam in Form für größere Strecken und Steigungen.

In der ersten Etage der  Zentralbibliothek befindet sich eine komplette Regalwand mit Radwanderführern und -karten und unzähligen Tourenvorschlägen weltweit. Auch in allen Stadtteilbibliotheken gibt es ein reichhaltiges Angebot.

Wer sofort in den Sattel springen will, um Köln von seinen interessantesten Seiten kennen zu lernen, klickt hier.

gp

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