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Werbung für Kinder – gegen Konsum: Build. Make. Hack. Grow.

18 Mar

Was etwas gegensätzlich klingt – “Werbung gegen Konsum” – gibt es. Völlig produktfrei. Ob unsere Kinder so etwas einmal auf dem Kinderkanal zwischen Lillifee, Barbie und Hello Kitty sehen werden?

Build. Make. Hack. Grow. from DIY on Vimeo.

Klar ist jedenfalls, was sich inzwischen in der Erwachsenenwelt, jenseits von entwickelnden Geeks und bastelnden Müttern, etabliert hat, könnte ins heimische Kinderzimmer zurückkehren – oder, wo noch nicht von Konsolen und Handys verdrängt, bewahrt bleiben. Packt die Bastelscheren aus, wir bauen uns ein Abenteuer!

Ganz ohne moderne Technik geht es hier aber auch nicht zu. Beworben wird eine Online-Community für kreativ-interessierte Kinder, welche sich hier neue handwerkliche Ideen holen können und zudem die Möglichkeit haben, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Wer jetzt wegen seines fortgeschrittenen Alters eifersüchtig werden sollte: für die Reiferen und Strick-/Häkelinteressierten unter uns gibt es die Seite ravelry.com, für alles andere handmadekultur.de.

(mks)

8 lohnende Websites zum getrosten Verweilen

21 Jun

Wer seine Zeit nicht nur mit social media à la facebook, dem schwankenden Online-Wetterbericht und seinem Mailprogramm verbringen will, jenseits seiner bekannten Anlaufstellen mal Qualität gepaart mit Spaß sucht, für den könnten die aktuellen Preisträger des Grimme Online Awards für Abwechslung auf dem Bildschirm sorgen:

Twitterer im Portät

Neben dem YouTube-Kanal MusikTraining mit Videos zum Erweitern seiner Musikkenntnisse und den bereits von uns in der Vergangenheit vorgestellten berlinfolgen, fiel mir besonders das Format 140 Sekunden auf. Hier werden originelle Twitterer vorgestellt – anstatt mit den für Twitter vorgegebenen 140 Satzzeichen in 140 Sekunden mit Bild und Ton.

Die Jury des Wettbewerbs hat das Ganze recht schön zusammengefasst:

“Themen werden im Internet einmal mehr anders erzählt, anders präsentiert, die Leserschaft wird anders beteiligt.” Dabei kristallisiere sich “eine neue Strömung heraus, die verstärkt einen Protagonisten in den Mittelpunkt stellt: den Menschen” (Zeit Online)

(mks)

Werdet Ihr auch sofort todmüde, sobald Ihr ein Hörbuch eingelegt habt?

6 Jun

Dafür  (und für alle Ratlosen im immer dichter werdenden Hörbuch-Dschungel) gibt es die Seite http://www.zehnseiten.de/.

Dort lesen die Autoren höchstpersönlich 10 Seiten aus Ihrem Buch vor – das Ganze als Video. Seltsam, aber irgendwie hilft das meinem rastlosen Kopf bei der Konzentration. Das Auto zum Hörbuchhören fehlt mir jedenfalls. Oder wo hört Ihr – ohne mit den Gedanken abzuschweifen?

(mks)

Frisch im Netz: Dein Lieblingsbuch auf meinbuchtipp.de

13 Jan

Sehr schlank gehalten ist sie, eine neue Plattform für Buchrezensionen im Netz. Unter meinbuchtipp.de können Nutzer ihre Buchtipps einstellen, Bewertungen schreiben und sich untereinander vernetzen – hier ist sogar, ähnlich wie bei Twitter, das Abonnieren der Aktionen einzelner Mitglieder möglich. Daneben kann man den eigenen Tipp direkt auf Facebook, google+ oder Twitter per Klick seinen Freunden zeigen. Angeboten wird das von der adanbo GmbH, deren Portal druckfrisches.de wir hier bereits in der Vergangenheit vorgestellt hatten.

Neben librarything.com oder lovelybooks.de also ein weiterer Dienst zur Partizipation und Vernetzung der Lesehungrigen, hier allerdings in bisher noch stark eingeschränkter Funktion – geht es bei den vorher Genannten besonders darum, seine private Büchersammlung vollständig zu katalogisieren und z.T. sogar Leser von eBooks direkt mit Autoren oder Verlagen der jeweiligen Bücher zu vernetzen.

Aber vielleicht spricht genau deswegen meinbuchtipp.de diejenigen an, welchen die anderen Portale bereits viel zu unübersichtlich geworden sind. Ausprobieren lohnt doppelt: Für jeden ersten eingestellten Buchtipp spendet das Portal einen Euro an die Stiftung Lesen.

 

(mks)

Die Zeitung aus Ihrer Heimat – kostenlos bei uns!

22 Jul

Sie lernen Japanisch und möchten mal etwas Landestypisches lesen?

Sie kommen aus Estland und kommen kaum an Zeitungen aus Ihrer Heimat?

Sie sind Fan der Niederlande und möchten up to date bleiben?

Sie würden gerne mal eine Zeitung auf Tagalog, Afrikaans oder Yiddish sehen?

Schon gewusst?
In der Zentralbibliothek können Sie kostenlos am PC  in internationalen Zeitungen
lesen oder gezielt Artikel suchen.
Wo?
An jeweils einem PC in der Leselounge “Q-Thek” im Erdgeschoss und auf der 1. Etage.

Library Pressdisplay bietet einen Zugang zu den aktuellen Ausgaben von über 1.700 internationalen Zeitungen bzw. Magazinen aus 92 Ländern in 48
Sprachen. Die einzelnen Titel stehen komplett im Originallayout der
gedruckten Ausgabe zur Verfügung und können im Volltext durchsucht werden.
Dazu gibt es sogar ein 90-Tage-Archiv.

fel/mks

Jetzt Android-App für die E-Ausleihe!

15 Jul

Auch für alle Smartphones und Tablets mit dem Android Betriebssystem ab der
Version 2.2 gibt es nun eine App, mit der ihr ganz einfach e-Books im
ePub-Format herunterladen könnt. Sie steht jetzt zum Download im Android
Market zur Verfügung. Voraussetzung für das Lesen von ePubs ist der Aldiko
2.0 eBook Reader, der ebenfalls kostenlos im Android Market zur Verfügung
steht.

Und so bequem funktioniert es: Die App “Onleihe” kostenlos in Googles
Android Market aufs Smartphone holen. Gleich danach zusätzlich den
kostenlosen Aldiko 2.0 eBook Reader laden. Dann die “Onleihe”-App starten,
die Stadtbibliothek Köln auswählen und sich dort mit den persönlichen
Nutzerdaten anmelden. Über die “Onleihe”-Suchmaske das gewünschte Medium
finden und ausleihen oder sich per E-Mail-Benachrichtigung vormerken lassen.
Die übersichtliche Gliederung in aktuelle Rubriken und Themengebiete
erleichtert die Recherche. Und die umfangreiche Detailansicht zeigt alle
Informationen über Buch und Autor – inklusive einer Leseprobe.
Zu beachten bleibt, dass bei der ersten Nutzung eines E-Books mit DRM über
den zuvor installierten Aldiko Reader die persönliche Adobe ID  angegeben
werden muss. Nach Ablauf der Leihdauer erlischt die Lizenz beim Nutzer und
der Titel steht automatisch wieder für den nächsten Download zur Verfügung.

Für iPhones, iPads und iPod-Touch gibts die eBook-App ja bereits. Und wie
gewohnt kann man den Download-Service auch weiterhin jederzeit bequem per
Rechner und Internet auf www.e-ausleihe.de nutzen. Viel Spaß!

dan/mks

“Library link of the day”: Sind Bibliotheken ohne Bücher noch Bibliotheken?

12 Jul

Library link of the day” ist nichts für Leute, die täglich 10 Bibliotheksblogs lesen, 20 Diskussionsgruppen abonniert haben und 30 bibliotheksbezogene Nachrichtenseiten abscannen. Was angesichts von allein über 1000 Bibliotheksblogs auch nur Tropfen auf heiße Steine wären. „Library link” präsentiert täglich eine interessante Fundstelle im Netz, die nicht kommentiert wird. Bibliotheksfans beschert sie evtl. die interessante Neuigkeit, von der sie bislang noch nicht gehört haben.

 Wie z.B. heute, wo die Frage aufgeworfen wird, ob Bibliotheken ohne Bücher überhaupt noch Bibliotheken sind?

Und im Video eine weitere Variante des Themas.

gp

Brandneuer Service der Stadtbibliothek Köln:

26 Nov

da wir uns auch im internationalen Bereich nicht auf die faule Haut legen, konnten wir uns zwei ganz Große über den großen Teich ziehen!

Was diese von unserem neuen Service – jegliche Benachrichtigungen per Email an Sie zu verschicken – halten, zeigt dieses kleine Interview:

Übrigens: Die Umstellung auf den Emailpostverkehr können Sie ganz einfach vor Ort in Ihrer jeweiligen Zweigstelle veranlassen. Geht ganz schnell und spart Papier. Das beste daran: Somit werden Sie sogar im Voraus über den baldigen Ablauf Ihrer Ausleihfrist informiert und sparen sich damit vielleicht die Mahngebühren. Nicht schlecht, oder?

Handwerkszeug beyond google!

2 Nov

Sie brauchen Informationen? Google spuckt nur Müll aus? Wikipedia hilft auch nicht? Ein Gang in die Bibliothek ist heute nicht mehr möglich? Das endlose Internet macht Sie endlos ratlos?

Im Sauseschritt zum Infoexperten werden und das für umme?

 

Wie?

“Was Google nicht findet”

9. November 2010, 18 bis 19:30 Uhr

Informationssuche in Katalogen, Datenbanken, der Digitalen Bibliothek

Zielgruppe:

Bibliothekskundinnen und -kunden, die für berufliche,
wissenschaftliche oder sonstige Zwecke Literatur benötigen und
Suchmöglichkeiten jenseits von Google kennenlernen möchten

Inhalt:

Buch- und Aufsatzsuche in Bibliothekskatalogen und in der
Digitalen Bibliothek
Volltextrecherche in Wirtschafts- und Pressedatenbanken
Online-Nachschlagewerke, beispielsweise Oxford Reference Online (170
englischsprachige Lexika und Enzyklopädien), auch zu Hause zugänglich

Dauer:

45 Minuten Vortrag, anschließend 45 Minuten Übungen (optional)
Teilnehmerzahl:

mindestens vier, maximal 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Veranstaltung

Treffpunkt:

Lernwelt auf der dritten Etage der Zentralbibliothek

Auskunft und Anmeldung:

Die Teilnahme ist kostenlos, bitte melden Sie
sich trotzdem rechtzeitig an:
Persönlich auf der dritten Etage der Zentralbibliothek oder
telefonisch unter 0221 / 221-23937 oder 0221 / 221-23940 während der
Öffnungszeiten.

Welchem Literaten gleicht ihr Schreibstil?

21 Okt

Vielleicht ein junger Schiller oder Brecht?

Auf den Seiten der FAZ gibt es nun ein kleines, feines Instrument, mit welchem Sie Ihren Schreibstil mit dem deutscher Literaten durch die Epochen vergleichen können. Einfach hier eine alte Email kopiert und eingefügt und schwups! – ist Ihr Schreibvetter auf dem Schirm.

Mein vorletzter Blogeintrag glich also J. W. Goethes Stil, Privatschriften der aktuellen Buchpreisträgerin und eher flapsige Mails wurden mit Charlotte Roche (“Feuchtgebiete”) verglichen. Aha, aha! …aber ob es Spaß machen kann, einen Blogeintrag im Stile J. W. Goethes zu lesen? ntsja..ntsja…

Sollte jemand Christoph Ransmayr herausgespuckt bekommen, mag er sich doch bitte hier melden.

Viel Erfolg und ran an den Stift

wünscht

die StadtBibliothek

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