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Eine Gruselnacht in Haus Balchem

16 Nov

Schummriges Licht, von der Decke hängende Geister, gregorianische Chormusik…

So wurden am Abend des 03.11.12 fünfzehn gruselbegeisterte Kinder im Alter von 7-9 Jahren in der Stadtteilbibliothek Haus Balchem empfangen, denn die Bibliothek mitsamt seiner Mitarbeiter hatte sich in eine Geisterbibliothek verwandelt…

 

In den nächsten 3 Stunden wurden die Kinder durch ein buntes Gruselprogramm geführt, begonnen mit Vorlesen von Gruselgeschichten, über Fledermäuse-Basteln, Geisterrätsel lösen bis hin zu einem Gruselspiel. Zudem waren mehre Gruselboxen aufgestellt, die mit schaurigem Inhalt (Augen, Finger, Gehirn) gefüllt waren und die Kinder über ein Loch hinein fassen konnten. Die Kinder, die nicht verkleidet waren, konnten dann auch noch gruselig geschminkt werden.

Doch auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Mit Brötchen und Muffins (dekoriert mit Fledermäusen und Spinnen) und einer Kinder-Gruselbowle (Blut mit Augen) konnten sich die Kinder zwischendurch stärken.

Am Ende wurden alle Kinder glücklich und müde von ihren Eltern wieder abgeholt.

Die Urlaubstrends 2012: was ist euer Lieblingsziel?

27 Mär

Die Sonne scheint, es wird wärmer. Grund genug, dass einen die Urlaubslust packt.

Was aber sind die Lieblingsurlaubsziele in diesem Jahr? Laut der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.  werden es vorraussichtlich Spanien, Italien und die Türkei sein. 

Doch auch wir bekommen die Trends mit, anhand der leergefegten Regale bei manchen Urlaubsregionen. Frankreich ist immer im Trend. 2011 war aber auch Kroatien, Dänemark und Sardinien bei uns ganz hoch im Kurs.

Dieses Jahr konnten wir bislang ein starkes Interesse  für Andalusien und England (wahrscheinlich wegen der Olympischen Spiele ;-) ) erkennen. Aber so ist es nunmal, die Trends erkennt man erst so richtig, wenn sie da sind… Trotz aller Trends muss man  uns allerdings nur selten mit leeren Händen verlassen. :-)

Was ist denn euer Lieblingsurlaubsziel?

aFri

Festtage in Sülz

24 Nov

Sechs Wochen lang war die Stadtteilbibliothek Sülz wegen einer umfassenden Renovierung geschlossen und erstrahlt nun  im neuen Glanz. Das wurde letzte Woche vom 17.11. bis 19.11.2011 zum Anlass genommen, um mit einem bunten Programm für Jung und Alt, die renovierte Bibliothek zu feiern.

Walter Filz liest aus "Der Affe zu Köln"

Am ersten Festtag fand eine Kinderlesung für Kinder ab 3 statt. Damit die Eltern dabei nicht zu kurz kamen, bot der Förderverein der Stadtteilbibliothek Sülz Lesezeichen e.V. kostenlos Kaffee und Kuchen an. Um 20 Uhr lass dann der Kölner Autor und Journalist Walter Filz aus seinem Buch Der Affe zu Köln. Oder: Petermanns Rache. In diesem Buch vergleicht er den berühmten Kölner Affen Petermann mit der Mentalität der Kölner, was nicht nur einen echten Kölner zum Schmunzeln brachte.

Kinder spielen Wii

Am nächsten Festtag wurde nachmittags die neue Wii der Stadtteilbibliothek bespielt. Die spielfreudigen Kinder konnten mit Hilfe von unseren Azubis verschiedene Wii-Spiele ausprobieren. Und auch an diesem Tag lud der Förderverein zu Kaffee und Kuchen ein.

Lale Akgün liest "Der getürkte Reichstag"

Am Abend fand schließlich eine Lesung mit Lale Akgün statt. Die Politikerin und Autorin lass Auszüge aus ihrem Buch Der getürkte Reichstag, das einen amüsanten Einblick in den deutschen Bundestag und in ihre türkische Familie zeigt.

Am letzten Festtag gab es ein buntes Kinderprogramm mit Kinderschminken, Lesezeichen bemalen, Glücksrad drehen und Wii-Spielen. Um 12 Uhr wurde außerdem das Bilderbuch Elmar erst auf Spanisch und dann auf Deutsch vorgelesen.

Johannes Kleist und der "Wi-Wa-Wackelzahn"

Während ihre Kinder durch die verschienden Aktionen “bespaßt” wurden, konnten sich die Eltern bei einem Kaffee und Kuchen vom Förderverein ruhig zurücklehnen.

Der krönende Abschluss des Tages war dann das Kinder-Mitmachkonzert Wi-Wa-Wackelzahn von Johannes Kleist. Mit seinen Liedern und Texten, unterstützt von seiner Gitarre, brachte er nicht nur die kleinen, sondern auch die “großen Kinder” zum Mitsingen, Mithüpfen und Mitklatschen.

Einen kleinen Eindruck von den drei ereignisreichen und bunten Festtagen können vielleicht die Bilder vermitteln!

Kinderschminken

Spanisch-Deutsche Kinderlesung

Glücksrad

Lesezeichen bemalen

Impressionen von der Renovierung in Sülz

26 Sep

 

Seit dem 12.09. ist die Stadtteilbibliothek Sülz nun wegen größerer Renovierungsarbeiten geschlossen.

Doch was ist überhaupt seitdem geschehen?

 

Begonnen wurde in den ersten zwei Tagen mit dem Ausräumen, d.h. es wurden die kompletten Bücher, Regale und sonstige Möbel von zwei Etagen jeweils von der einen zur anderen Seite verlagert.

Danach folgten drei Tage, in denen der alte Boden herausgerissen und der Grund neu verspachtelt wurde.  In der letzten Woche wurden dann die Wände gestrichen bzw. teilweise neu tapeziert.  Der größte Teil wurde dabei weiß gestrichen, ein kleiner Bereich aber auch in einer anderen Farbe…

Diese Woche wird nun der neue Boden verlegt. Und ab Donnerstag heißt es wieder Bücher- und Möbelschleppen, damit auch noch die zweite Seite renoviert werden kann.

 

Ab dem 26.10. kann man dann das Endergebnis bewundern! :-)

 

Einen kleinen Eindruck von der Renovierung und der “leeren” Bibliothek können vielleicht die Fotos vermitteln.

Erkennt überhaupt jemand die Bibliothek wieder?  :-)

                                                   

 

aFri

       

Stadtteilbibliothek Sülz: Aus alt mach neu!

12 Sep

Ab heute ist es soweit: die Stadtteilbibliothek Sülz hat bis zum 26.10.2011 geschlossen!

 

Der Grund?

Die Bibliothek wird umfangreich renoviert. Es wird ein neuer Boden verlegt, die Wände werden neu gestrichen und die Toiletten erneuert. Auch die Regale werden teilweise ausgetauscht und die Aufstellung wird umgestellt.

Man kann also sehr gespannt sein! :-)

Hier gibt´s noch einen letzten Blick auf die “alte” Stadtteilbibliothek Sülz:

 Kinderbibliothek

 

 

 

aFri

Was machen die Deutschen an einem Sonntagabend?

17 Jul

Richtig!

Den Tatort in der ARD sehen.

Etwa 8 Mio. verfolgen regelmäßig von 20:15-21:45 Uhr die Ermittlungen der Kommissare aus Köln, Münster, Hamburg, München etc. Damit ist Tatort die erfolgreichste Krimireihe im deutschen Fernsehen und auch die am längsten andauernde. Den Startschuss machte 1970 die Folge “Taxi nach Leipzig”. (vgl. http://www.daserste.de/tatort/beitrag_dyn~uid,5tcmwk8npmvi6hxv~cm.asp)

Inzwischen läuft der Tatort nicht nur auf dem heimischen Fernsehgeräten. Der eingefleischte Fan kann sich mit Seinesgleichen in den sogenannten “Tatortclubs” (Kneipen, in denen Tatort auf großer Leinwand übertragen wird) treffen und austauschen.

Welches ist denn Euer Lieblingsermittlerteam?

Momentan macht der Tatort jedoch leider Sommerpause. Wer es nicht mehr bis zum 14. August (d.h. die nächste Erstausstrahlung) aushalten kann und sich nicht mit den Wiederholungen zufrieden gibt, für den ist vielleicht der Radio Tatort eine Alternative.

Seit 2008 kommt jeden Monat ein neuer Radio Tatort heraus. Man kann ihn über die regionalen Sender der ARD normal im Radio hören, aber auch als Podcast abonnieren (http://radiotatort.ard.de/) oder bei uns als CD ausleihen!

In diesem Sinne: eine schöne “Tatortfreie” Restzeit!

aFri

Heute schon gelacht?

1 Mai

Nein? Dann wird es höchste Zeit, denn heute ist nicht nur Maifeiertag und damit für „fast“ alle ein freier Tag, sondern auch der Weltlachtag!

Die Idee stammt, laut Wikipedia, von dem Gründer des Lach-Yogas Madan Kataria. Mittlerweile gibt es weltweit 6000 sogenannte Lachclubs, die sich an dem Tag des Lachens um Punkt 14:00 Uhr deutscher Zeit treffen und 3 Minuten herzhaft lachen. Damit soll ein globales Zeichen der Brüderlichkeit und Freundschaft gesetzt werden. Außerdem ist Lachen ja bekanntlich sehr gesund und steckt an. Also einfach mal ausprobieren und mitlachen!

Wer mehr über das Lach-Yoga erfahren möchte, kann in der Zentralbibliothek einen Ratgeber zu diesem Thema unter der Signatur Wdk 9.11 Yoga / Steiner-Junker ausleihen.

aFri

“Also lautet ein Beschluss: Dass der Mensch was lernen muss…”

15 Apr

 Wer kennt sie nicht, die Geschichten von den Böse-Jungen-Streichen von Max und Moritz. Der geistige Vater dieser Geschichten wäre heute 179 Jahre alt geworden.

Der Dichter und Zeichner Wilhelm Busch galt schon zu Lebzeiten als einer der bekanntesten Deutschen. Die satirischen Bildergeschichten von Max und Moritz, Der Struwwelpeter und Hans Huckebein sind heute Klassiker. Zitate aus seinen Werken, wie: „Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt zugleich“ (Max und Moritz) sind zu geflügelten Worten in der deutschen Sprache geworden. Doch auch als Zeichner und Maler machte Wilhelm Busch sich einen Namen, seine Zeichnungen zu den Geschichten gelten heute als eine frühe Form des Comics. (Quelle: Wikipedia)

Wer Lust bekommen hat, sich die Werke Wilhem Buschs einmal genauer anzuschauen oder auszuleihen, findet bei uns eine große Auswahl, auch auf CD und DVD.

afri

Die Stadtteilbibliothek Sülz wird 85 Jahre alt : ein kleiner Rückblick

18 Mär

Am 18.03.1926 wurde die Volksbücherei IV in Sülz eröffnet.

Die Bibliothek in der Palanterstraße

Allerdings existierte die Volksbibliothek IV durch eine großzügigen Spende des Bankiers Camphausen bereits seit 1897 in der Richard-Wagner-Straße. Die Gründung hatte das Ziel, den sozialen Misständen entgegenzuwirken. Die Bibliothek sollle sich daher an alle Bevölkerungsschichten richten. Das Personal der Volksbibliothek IV war zunächst ehrenamtlich und die Bücher waren nur am Schalter erhältlich.

Thekenausleihe 1957

Ab 1914 sollte die Volksbibliothek IV dann einen neuen Standort in Sülz erhalten und erstmalig nur mit städtischen Mitteln finanziert werden. Doch durch den 1. Weltkrieg musste dieses Vorhaben ersteinmal verschoben werden.

1926 wurde schließlich die Volksbibliothek in der Palanter Str. in Sülz mit einem Bestand von 4600 Büchern eröffnet.

Doch dort konnte die Bibliothek nur bis 1942 bleiben, denn nach einem Luftangriff war das Gebäude schwer beschädigt worden. Im 2. Weltkrieg musste die Bibliothek zweimal umziehen. Zunächst fand sie ein Café in der Zülpicher Str. als Bleibe, musste jedoch, nach erneuten Zerstörungen mit dem übriggebliebenen Bestand in den Keller einer Schule in der Euskirchener Straße, erneut umziehen. Ab 1944 wurden schließlich alle Kölner Bibliotheken komplett geschlossen.

Das neue Gebäude in der Wichterichstraße 1966

Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Bibliothek IV in der Euskirchener Straße wieder eröffnet werden und hatte einen Bestand von 5100 Büchern. Bereits 3 Jahre später zog sie wieder um, diesmal in die Emmastraße.

Am 10.01.1966 gab es dann den letzten Umzug in die Wichterichstraße 1, wo sich die Bibliothek noch heute befindet. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Bibliothek IV eine reine Thekenbibliothek gewesen. Doch in den neuen Räumlichkeiten wurde auf einer Fläche von 390 m² eine moderne Bibliothek aufgebaut, dessen Buchbestand für jedem frei zugänglich sein sollte.

Die hellen neuen Räumlichkeiten in der Wichterichstraße 1966

Mittlerweile befindet sich die Stadtteilbibliothek Sülz schon seit 45 Jahren in dem jetzigen Gebäude und ist fest verankert in dem Stadtteil Sülz. Als 2003 die Schließung der Stadtteilbibliothek Sülz drohte, setzten sich viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil für den Erhalt der Bibliothek ein, woraus der Förderverein der Stadtteilbibliothek Sülz lesezeichen e.V. entstand.

Das Medienangebot (insgesamt über 30.000 Medien) umfasst nun nicht nur mehr Bücher, sondern auch DVDs, Hörbücher, Musik-CDs und Games. Es finden regelmäßig Lesungen für Kinder und Erwachsene statt. Ganz neu sind zweisprachige Kinderbuchlesungen in Italienisch, Spanisch und Englisch, die einmal im Monat stattfinden.

Weitere Informationen zu der Stadtteilbibliothek Sülz finden Sie hier.

aFri

Mein Filmtipp: L´auberge espangole – Barcelona für ein Jahr

4 Mär

L´auberge espangole – Barcelona für ein Jahr ist ein Film über das internationale Studentenleben. Für die europäischen Studenten von heute ist es normal, ein Semester oder auch zwei als Erasmus-Student im Ausland zu sein, denn für viele Karrieren wird das inzwischen vorausgesetzt.

Dass dieser Auslandsaufenthalt allerdings nicht nur aus Uni und Büffeln besteht, ist die andere Seite von Erasmus.

Und um genau die geht es in Cédric Klapiscs Film über den jungen Wirtschaftsstudenten Xavier aus Paris (gespielt von Romain Duris). Um Chancen auf einen guten Job zu bekommen, muss er Kenntnisse im Spanischen aufweisen und beschließt für ein Jahr nach Barcelona zu gehen. Seine langjährige Freundin Martine (Audrey Tautou) für ein Jahr zu verlassen, ist nur eine der Herausforderungen, die ihm gestellt werden. In Barcelona angekommen muss er erst einmal eine Unterkunft finden, die er nach einem „WG-Casting“ in einer multikulurellen Wohngemeinschaft findet. Seine neuen Mitbewohner kommen aus vielen verschiedenen europäischen Ländern. Da ist Soledad aus Katalonien, der Italiener Alessandro, der Däne Lars, Wendy aus England, Tobias aus Deutschland (gespielt von Barnaby Metschurat) und die Belgierin Isabelle. Sie alle treffen mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen aufeinander, leben und feiern zusammen und genießen das eine Jahr, das zugleich auch ein Ausbruch aus der Normalität ist. Dass er eine Freundin in Frankreich hat, scheint Xavier schon nach kurzer Zeit vergessen zu haben oder zumindest passt sie nicht in das Erasmusleben, in dem alle Single sind.

Der Film bedient sich ohne Zweifel einiger Klischees. Die kann man ihm allerdings leicht verzeihen, da diese nie bösartig sind und zu dem Witz des Films beitragen. Denn L´auberge espangole zeigt ein junges, offenes Europa, in dem Menschen aus vielen verschiedenen Ländern ohne Hemmungen oder Probleme zusammenleben können und echte Freunde werden…

Wer Lust auf  “mehr”  bekommen hat, kann L´auberge espangole – Barcelona für ein Jahr in der Zentralbibliothek, Mülheim und Rodenkirchen für 2 Wochen ausleihen.

aFri

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