Schlagwort-Archiv: bibliothek

“Halli Galli”

23 Feb

…in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd.
Am Samstag, den 03. März, bieten wir ein buntes Familienprogramm für Groß und Klein.
Von 10 bis 14 Uhr kann sich beim Lesezeichen basteln, Kinderschminken und Wii-Spielen ausgetobt werden. Unser Glücksrad winkt mit tollen Preisen.
Wir freuen uns auf euch!
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                                                                                                                                            ey

Quadratisch, praktisch, aber nichts für ungut…

23 Mar

…lieber Werbetexter, der Du diesen dämlichen Spruch gefunden hast (s. Bild). Für die Schokolade, die jetzt allen per Kampagne noch einmal richtig schmackhaft gemacht werden sollte. Zumindest allen, die in den letzten Wochen auf einem großen deutschen Bahnhof wartend herum standen.

Dabei ist schon fast jede fünfte Tafel Schokolade, die in Deutschland verzehrt wird, viereckig. So richtig verständlich ist die Werbung aber nur, wenn man ihre Geschichte kennt. Vor 99 Jahren heirateten Clara und Alfred Ritter. Sie brachte einen Süßwarenladen, er eine Konditorei mit in die Ehe. Erstes gemeinsames Kind noch im gleichen Jahr waren die die “Alfred Ritter Schokoladenfabriken”.  1932 ärgerte sich Clara, dass bei ihren Reitausflügen immer die Schokoladentafeln in ihrer Jackentasche brachen. Prompt erfand der Gatte eine dicke, bruchfeste Variante. Geboren war “Ritters Sportschokolade”, heute als “Ritter Sport” ein Begriff. Als Ende der sechziger Jahre, die Deutschen einer Fresswelle erlagen und plötzlich auf ihre Figur achteten, ging der süße Umsatz zurück. Prompt erfanden die Rittersleut’ 1969 eine neue Marketing-Strategie: “Ritter Sport ist eher ein Nahrungsmittel. Diese Schokolade wird nicht aus Kummer im stillen Kämmerlein gegessen und schon gar nicht gelutscht. [Sic!] In die Ritter Sport wird hineingebissen und zwar herzhaft.” An dieser Philosophie der krachenden Zähne hat sich bis heute nichts geändert.

“Für den Verzehr in Kirchen, Opern und Bibliotheken leider zu knusprig.” Der Appell an die genussfrohen Schokobeisser paart sich mit leicht hämischem Bedauern für das Publikum, welches an den erwähnten Orten zum vermeintlichen Schweigen gebracht wird. Keks und Nuss passen nun mal nicht zu Gebet, Gesang und Lesen, so die message  sportlicher Kalorienzufuhr.

 Berücksichtigt man nun noch die Auswahl und Reihenfolge dieser Orte der Stille, könnte man auf die Idee kommen, dass es in den Bibliotheken  totenstill zugeht. Das geht uns nun wirklich auf beides, Keks und Nuss! Und  dem Texter dieser Werbezeilen wird dringend empfohlen, tatsächlich mal eine Stadtbibliothek aufzusuchen, um sich endgültig von diesem Klischee zu befreien, anstatt es zwanghaft wieder zu beleben. Und alle Schokoladenfans sind hiermit aufgerufen, ihrem zivilisierten Schokogenuss  auch in der Bibliothek zu frönen. Muss ja nicht die Viereckige sein.

gp

Quelle:
Wolfgang Hars:  "Nichts ist unmöglich! Lexikon der Werbesprüche"
in der Zentralbibliothek unter der Signatur Qen 2 Hars

Auf ein Wort, Herr Özdogan!

11 Mar

Gibt es ein Zuhause in der Bibliothek?

Selim Özdogan: “Ja! Bei mir begann es mit fünf, sechs Jahren an der Haltestelle der Busbibliothek. Mit 10 habe ich dann begonnen, die Stadtteilbibliothek Mülheim leer zu lesen. Danach wechselte ich zur Zentralbibliothek.  In der Bibliothek habe ich Sachen entdeckt, Welten haben sich für mich geöffnet. Ich habe Autoren gefunden, von denen ich sonst nie erfahren hätte. Solange ich mich in der Bibliothek aufhielt, war die Welt in Ordnung. Die Sorgen lagen außerhalb und wenn ich meine Sorgen in Büchern wiedergefunden habe, hat das auch dazu geführt, dass ich mich besser gefühlt habe.”

Selim Özdogan ist Schriftsteller  und Mitglied der Stadtbibliothek Köln.

gp

Auf ein Wort, Herr Martenstein!

4 Feb

Gibt es Liebe in der Bibliothek?

Harald Martenstein: “Bestimmt! Ich glaube, dass Museen und Bibliotheken sehr geeignete Anbandel-Orte sind. Während meiner Studienzeit habe ich auch Gebrauch davon gemacht. Und ich mag es sehr, ein Buch in die Hand zu nehmen. Ebensowenig wie die Liebe wird auch das Buch nie verschwinden.”

Harald Martenstein am 3. Februar 2011 zu Gast in der StadtBibliothek Köln anläßlich seiner Lesung aus seinem Buch “Gefühlte Nähe”.

gp

Depardieu geht in die Bibliothek!

27 Jan


blaue,

rote,

lustige,

spannende,

dicke,

dünne,

besinnliche,

große,

kleine,

alte,

neue,

gelbe,

schwere,

hilfreiche,

leichte

… Bücher…

alle findet Gérard bei uns:

in der StadtBibliothek Köln!

Roe

Gaming-Roadshow in der StadtBibliothek Köln

5 Jan

Die erste Gaming Roadshow startet am 15.02. und 16.02. in der StadtBibliothek Köln. Wir freuen uns alle sehr auf die Premiere. Zwei Tage lang werden Bibliothekare zusammen mit allen Interessierten Computerspiele ausprobieren und kennenlernen. Zudem möchten wir gemeinsam überlegen, was Computerspiele für die Zukunft der Kultur- und Wissensvermittlung bedeuten und was Bibliotheken heute tun können, um Teil dieser Zukunft zu werden.

Die Veranstaltung ist eine offene Veranstaltung d.h. jeder ist eingeladen mitzumachen. Egal ob jung oder alt oder ob Gamer oder interessierter Anfänger; die Gaming-Roadshow ist für alle da.

Zum jetzigen Zeitpunkt laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Zusammen mit unseren Partnern der Zukunftswerkstatt und der US-Botschaft planen und koordinieren wir die Roadshow-Premiere.

In Kürze werden wir auch das Programm der beiden Tage hier veröffentlichen. Was Ihr heute schon tun könnt ist, den Termin in Euren Kalender einzutragen und es allen Euren Freunden und Bekannten zu sagen.

Kontakt und Information: cordula.noetzelmann@stadt-koeln.de

Sylvesternachtspaziergang

31 Dez

 

 

Zugegeben! Er ist mein Favorit! Das erste Märchen, das mich mitriss in die Tiefe war seine “Meerjungfrau“.  Und denk ich an Sylvester fällt mir sogleich “Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern” ein. Nicht ganz so bekannt ist  sein Neujahrsgeschichte ”Zwölf mit der Post“. Und wer noch mehr sprühende Phantastik von ihm lesen möchte, dem sei “Spaziergang in der Sylvesternacht” empfohlen. Es ist sein zauberhaftes Jugendwerk, gleichzeitig die erste bedeutende Prosa des 24jährigen Studenten. Durch die verschneite dänische Hauptstadtsilhouette streift ein einsamer Flaneur Holmens Kanal entlang. Und am Wegesrand erscheinen ihm bereits die Vorboten jener märchenhaften Figuren, die seinen Weltruhm begründen werden. Und höchst amüsant zu lesen ist, was der junge Mann der Welt im Jahre 2128 prophezeit: das Luftschiff, die Macht Rußlands und der Aufstieg Amerikas, aber auch für die Bibliotheken hat er eine Vision. Sein überbordende Phantasie führt in ein Schloß, von dem uns heute immer noch über 100 Jahre trennen. Vor ihm öffnet sich eine Galerie:

“Das Getäfel unter den Fenstern enthielt Bücherregale, und neben jedem Regal hing an einer kleinen silbernen Kette ein lebender Katalog, das heißt ein alter Star oder Papagei, der den Bibliothekar spielte und die Namen aller Bücher herunterschnarren konnte. Ach wie wenige waren dort von der Sorte, die uns jetzt überschwemmen! Selbst die Arbeiten unserer besseren Dichter waren zu ausgewählten Werken zusammenschmolzen…”  (S. 44)

Mehr sei nicht verraten und es ist der Phantasie jedes einzelnen überlassen, wie er sich die Bibliothek von 2128 vorstellt.

gp

Das Buch “Spaziergang in der Sylvesternacht 1828/29″ von Hans Christian Andersen steht im Bestand der Zentralbibliothek, und freundliche Bibliothekarinnen auf der 2. Etage helfen es zu finden.

Mehr Literatur zur Jahreswende findet sich hier.

Bild: Christian Albrecht Jensen 1836 gefunden bei Wikimedia Commons.

Hak hap

20 Okt

…sind keine Essgeräusche sondern der Originaltitel von

Black Mask

welcher diesen Freitag auf Tele 5 ausgestrahlt wird.
Warum wir hier davon berichten? Superheld dieses Film noir-Actionfilms ist diesmal kein Journalist und auch kein Milliardär, sondern: ein Bibliothekar!

Aussehen tut das dann so:

oder so:

Viel Spaß beim Gucken!

StadtBibliothek interaktiv

2 Okt

Wer einmal eine Veranstaltung der anderen Art kennen lernen möchte, ist herzlich am kommenden Dienstag um 20 Uhr in die Zentralbibliothek eingeladen.

Dort kann man dann – bewaffnet mit einem Laserpointer – die Inhalte der Veranstaltung selbst bestimmen. Die Präsentationsart nennt sich dann “Korsakow-Show” und beschäftigt sich am Dienstag mit der Fragestellung:

Werden wir ewig leben?

Durch den Abend führen uns Roman Brinzanik und Tobias Hülswitt.

Hier gibt’s mehr Informationen dazu:
Veranstaltungskalender StadtBibliothek Köln

Leuchten Sie mit!

Und weil’s so schön ist: Das Fundlesezeichen der Woche 39

1 Okt

Et voilà:

Der Eigentümer selbst muss fremdgelesen haben, zumindest stammt das Lesezeichen aus der Stadtbibliothek Leverkusen..kann ja mal vorkommen..!

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