Schlagwort-Archiv: bibliothekarIn

Eine schrecklich nette Bibliothekarin

5 Jul

 

Beim Stöbern auf dem Speicher entdeckt Al unter anderem ein Buch aus der Bibliothek, das er sich 1957 ausgeliehen hat. Al hat das Buch nie zurückgegeben, weil er sich schon als Junge vor der unausstehlichen Bibliothekarin Mrs. De Groote gefürchtet hat. Als Al in die Bibliothek kommt, sitzt die alte Dame immer noch am Schalter…

Wer Spaß hat am Bundy-Witz und Bibliotheken mag, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten. Die „Familien”-Sitcom strapaziert so jedes denkbare Klischee bis zur Schmerzgrenze und deshalb muss in diesem Fall auch die Bibliothekarin dran glauben. Lu Leonard in der Rolle von Miss DeGroote löst diese Aufgabe so unnachahmlich, dass man sie glatt nominieren würde, gäbe es einen Oscar für die beste Darstellung einer Bibliothekarin.

 gp

Bibliothekarinnen im Film – heute: Suzanne Pleshette

15 Mar

Prudence Bell ist eine Bibliothekarin, die ihre puritanische Umgebung herausfordert. Sie arbeitet in einem Mädchen-College in New England. Ihr Vergehen: Sie verschafft den Schülerinnen Zugang zum Buch „Lovers must learn” von Irving Fineman.

Nur für Erwachsene geeignet, befinden ihre Vorgesetzten. Prudence zieht noch während ihres Verhörs die Konsequenz und verkündet ihren Plan, den Spuren dieses Buches zu folgen. Sie reist nach Italien, um zu lernen, was die berühmten italienischen Lover zu bieten haben…

Wir schreiben das Jahr 1962, der Streifen heißt „Rome Adventure” und für Suzanne Pleshette  (im Liz-Taylor-Style) ist es die erste Hauptrolle in einem Kinofilm. Wer den Film kennt oder die Möglichkeit hat ihn zu sehen, kann nun trefflich darüber spekulieren, welche Botschaft an die Bibliothekarinnen dieser Ära hier enthalten ist. Einiges ist auch dem Trailer zu entnehmen. Auf jeden Fall ist der Film (deutscher Titel: „Abenteuer in Rom“) eine clevere Werbung für ein Buch, das gleichzeitig die Story liefert.

Die Premiere fand heute vor 50 Jahren in den USA statt.

gp

Wer ist diese Frau?

14 Jul

 

Nun, sie ist bei allen Schülern unbeliebt, alles andere als freundlich! Sie verabscheut essen, trinken, reden und lachen sowie jedes andere verdächtige Verhalten in ihren Räumen! Sie ist groß, streng, dürr und reizbar! Stets schaut sie etwas missmutig drein. Kurz und ungut: sie ist eine Hexe! Sie beherrscht komplexe non-verbale Magie, kann mächtig fluchen und verwünschen. In den Augen der Schüler wirkt sie wie ein unterernährter Geier und ihr wird eine Affäre mit dem Hausmeister nachgesagt.

Für echte Potterianer keine Frage: Es handelt sich um Irma Pince, die Bibliothekarin von der Hogwarts-Schule für Hexe und Zauberei. Während sie in den Potter-Büchern des Öfteren auftaucht, erscheint sie im Film nur einmal (gespielt von  Sally Mortemore) in der „Kammer des Schreckens“.

Sorry , Mrs. Rowling, diese Zeichnung eines Berufes ist wenig originell und bedient die stereotype Wahrnehmung. Schade! Bei allem Erfolg, der Ihnen gegönnt sei, hier wurde eine magische Chance verpasst, eine zauberhafte, die ganze Bibliothekswelt verblüffende Figur zu zeichnen. So wuchs die Potter-Generation mit Klichees auf, deren Gesetzmäßigkeit nun mal ist, sich selbst zu multiplizieren. So macht man auch aus Bibliotheken „Kammern des Schreckens“.

Unvergessen bleibt aber ihre Entschuldigung von 2006 , Ihr Engagement für den Erhalt der öffentlichen Bibliotheken in England im gleichen Jahr und all’  das andere Schöne, was Sie über Bücher und Bibliotheken gesagt haben.

gp

Depardieu geht in die Bibliothek!

27 Jan


blaue,

rote,

lustige,

spannende,

dicke,

dünne,

besinnliche,

große,

kleine,

alte,

neue,

gelbe,

schwere,

hilfreiche,

leichte

… Bücher…

alle findet Gérard bei uns:

in der StadtBibliothek Köln!

Roe

Nichts für Schüchterne!

17 Jan

Schauspielerinnen über Beruf und Bibliothek:

Kölner Stadt-Anzeiger, Panorama, Seite 20, Samstag/Sonntag 15./16.Januar 2011.

Nach dem Motto: Nichts ist langlebiger als das Klischee!

Das es auch anders geht, zeigt die Kampagne des Deutschen Bibliotheksverbandes vom letzten Jahr:

Iris Berben: “Die Bibliothek spielt eine Hauptrolle in Bildung und Kultur”

Und im BIX-Magazin, 2009″, sagte Iris Berben:

“Wäre ich nicht Schauspielerin geworden, dann Bibliothekarin!”

gp

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