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Ich lese gerade… Don Winslow

6 Nov

Kings of Cool

Copyright: Nikolaus Heidelbach

Klaus Bittner

 

Seit Mitte Oktober läuft die Verfilmung von „Zeit des Zorns“ in unseren 
Kinos. Regie hat Oliver Stone geführt, das Drehbuch hat Don Winslow 
selber geschrieben.

Kalifornien in den Sechzigern. In Laguna Beach regieren die Surfer und  die Hippies. Und aus dem friedfertigen Zusammenleben wird ein  mörderischer Trip aus Gier, Drogen und  Verkommenheit, der das Leben in  diesem Paradies für immer verändert.  40 Jahre später leben hier Ben,  Chon und O ( s. „Zeit des Zorns“ ).  Sie sind Freunde, jung,  ideenreich und vor allem erfolgreich durch den Vertrieb von  erstklassigem Dope. Doch das ging schon in den Sechzigern schief.
Korrupte Cops, rivalisierende Dealer wollen mitverdienen. Die Drei  wehren sich, jeder auf seine Art.  Die Schatten der Vergangenheit  werden immer länger, ein brutaler, blutiger Kampf der Generationen  beginnt. Fesselnd bis zum Schluss. Großartig.

„Ich verlange nicht von dir, dass du’s selbst tust“, sagt Chon.“ Ich  bitte dich nur, mir aus dem Weg zu gehen, damit ich’s tun kann.“ Ben sagt- Nein.

Den Roman findet Ihr auf der 2. Etage der Zentralbibliothek unter “U *Krimi/Thriller* Winslow, Don” sowie bald auch in einigen unserer Stadtteilbibliotheken.

bit/mks

Ich lese gerade… Benjamin Stein

12 Jun

Replay

Copyright: Nikolaus Heidelbach

Klaus Bittner

Ich bin aber wirklich!” sagte Alice und fing an zu weinen. “Du machst dich kein bißchen wirklicher, indem du weinst”, bemerkte Tweedledee, “hier gibt es nichts zum Weinen.” “Wenn ich nicht wirklich wäre, dann könnte ich ja gar nicht weinen.” “Du nimmst doch hoffentlich nicht an, dass das wirklich Tränen sind?” (Lewis Carroll, Through the Looking-Glass)

Ganz ruhig wird in Replay erzählt, was es mit einem UniCom auf sich hat. Es hat kein Gewicht, und nur ein dezentes Leuchten an der Schläfe verrät Mitmenschen, wer ein solches Implantat trägt. Das UniCom ermöglicht es Menschen, alle erlebten Situationen ihres Lebens nach Lust, Laune und (ganz wichtig) Variationen wieder erleben zu lassen. Verführerisch, da es wie Internet funktioniert: man kann sich stets online bewegen, ohne Kabel, ohne Gerätschaften. Ed Rosen, der es mit erfunden hat, trägt es von Anfang an, denn er ist Informatiker und maßgeblich am Erfolg dieses Projektes beteiligt.

Ja und dann merkt man ganz klammheimlich, dass es jetzt spannend wird, denn man steckt schon längst drin in einem Vexierspiel: Was oder wo ist eigentlich DIE Realität?! Und wo ist eigentlich Ed Rosen?

Verlag C.H. Beck, 176 Seiten, € 17,95

 

Den Roman findet Ihr auf der 2. Etage der Zentralbibliothek unter “U Stein, Benjamin”.

bit/mks

Ich lese gerade… Nino Haratischwili

13 Dez

Mein sanfter Zwilling

Copyright: Nikolaus Heidelbach

Klaus Bittner

Stella und Ivo sind die Protagonisten dieses Romans. Beide werden sie im Kindesalter Mitwisser des Verhältnisses von Stellas Vater und Ivos Mutter. Dieses Geheimnis verbindet sie und mit kindlicher Loyalität hüten sie es vor der Außenwelt. In Rückblenden wird die Geschichte ihrer Familien aus der Sicht Stellas geschildert; ab dem Moment, in dem Ivo in ihr Leben tritt und eine durch nichts zu trennende Freundschaft zwischen beiden beginnt. Sie verlieben sich, trennen sich immer wieder schmerzvoll, da beide die Intensität und Verlorenheit ihrer Beziehung nicht aushalten. Schritt für Schritt wird ein Familiendrama enthüllt, welches den Rahmen des Romans bildet.

Heute ist Stella Mitte dreißig, verheiratet und Mutter eines 5jährigen Sohnes, als Ivo eines Tages wieder auftaucht. Und sofort beginnt ihre Beziehung wieder ihr Leben zu zerstören. Endlich stellt Stella sich ihrer Vergangenheit, schmeißt ihr bisheriges Leben hin und trifft die Entscheidungen, die sie schon längst hätte treffen sollen, um sich von Ivo zu lösen.

Nino Haratischwili erzählt sprachgewaltig, mit einem unglaublichen Sog und einer Radikalität die Geschichte einen leidenschaftlichen und subversiven Liebe, die zu keiner Zeit einen Ort findet.

Dem Roman finden Sie unter “U Haratischwili, Nino” in der Zentralbibliothek.

Ich lese gerade… Véronique Bizot

16 Nov

Meine Krönung

Copyright: Nikolaus Heidelbach

Klaus Bittner

Was braucht man mehr als eine Haushälterin und deren köstliche Linsengerichte? Gilbert Kaplan, unser Titelheld, ist zufrieden damit und mit seinem Leben. Vielleicht noch ab und an eine kleine Plauderstunde und ein Gläschen Wein mit seinem Nachbarn, einem alten Veterinär, wenn man sich elend fühlt oder erkältet ist. Der hat zwar auch keine Ahnung von Erkältungskrankheiten, dennoch fühlt man sich hinterher leichter und besser, fast geheilt, vor allem wenn Monsieur Kaplan aus seiner Pariser Wohnung dann noch dem Treiben auf den Straßen zuschauen kann. Wenn nur nicht dieser große Preis wäre, den man ihm neuerdings verleihen will. Es ist ihm peinlich, für etwas geehrt zu werden, das so viele Jahre zurückliegt und an das er sich nicht mehr erinnern kann. Erinnern tut er sich allerdings noch an viele kleine Episoden seines Lebens, z. B. an seine unglückliche Frau oder seinen eigenwilligen Sohn, den er so viele Jahre nicht mehr gesehen hat. Nach China fährt er aber auf jeden Fall nicht, die Chinesen haben ihn zwar eingeladen, aber das ist ihm zu weit und dort gibt es auch viel zu viele Menschen, dies ist ihm unangenehm. Und einen neuen Anzug will er auch nicht haben. Am Besten er geht gar nicht zur Preisverleihung. Doch Madame Ambrunanz wünscht es sich so sehr! Véronique Bizot gelingt mit dieser knappen Novelle ein kleines Meisterwerk, das uns gerührt, melancholisch, nachdenklich, aber auch amüsiert und beschwingt zurücklässt.

Dem Roman finden Sie in der Zentralbibliothek unter “U Bizot, Véronique”.

 

bit/mks

Ich lese gerade… Eugene McCabe

19 Sep

Tod und Nachtigallen

Copyright: Nikolaus Heidelbach

Klaus Bittner

Nordirland im Jahr 1883. Beth Winters wird 25. Nur an diesem einen Tag spielt der Roman. Beth will mit ihrem Liebhaber an ihrem Geburtstag fliehen, nach einem Plan, den sie sich beide ausgedacht haben. Entfliehen einer kleinen, unheilen, enklavenhaften, archaischen Welt und einem herrischen, trunksüchtigen Vater, einem sehr reichen Grundbesitzer, den sie nicht mehr länger ertragen will. Gespickt mit Rückblicken auf ihre familiären Geheimnisse, bei welchem die verstorbene Mutter eine wichtige Rolle spielt, entwirft Eugene McCabe ein Psychogramm dieser Vater – Tochter Beziehung voll unterschwelliger Aggression, dessen Spannung den Leser in süchtige Höhen treibt. Perfekt.

Eugene McCabe, 1930 geboren, ist in Irland und der angelsächsischen Welt bekannt geworden als Dramatiker. Sein bisher einziger Roman „ Tod und Nachtigallen“ ist lt. Colm Toibin „eines der größten irischen Meisterwerke des 20. Jahrhunderts“ und gilt bereits heute als Klassiker der irischen Literatur.

Den Roman finden Sie unter “U McCabe, Eugene” in der Zentralbibliothek und in 7 unserer Stadtteilbibliotheken.

bit/mks

Ich lese gerade… James Sallis

19 Jul

Der Killer stirbt

Copyright: Nikolaus Heidelbach

Klaus Bittner

Was für ein rätselhaftes Buch? Ein Killer stirbt, bevor er seinen letzten Auftrag beenden kann. Jemand ist ihm zuvor gekommen. Aber wer? Und warum? Ein Buchhalter überlebt. Ein Junge lebt allein und träumt. Ein Auftraggeber löst sich langsam aus dem Schatten. Eine Frau stirbt. Ein Mann kann nicht mehr schlafen. Und 2 Cops umkreisen diesen Fall, ohne zu wissen, wen oder was sie suchen sollen. Alle sind unsichtbar und umkreisen das Licht. Motten klopfen ans Fenster.

Den Trost.. fand er in der Dunkelheit. Er mochte es, wenn die Dunkelheit sich um ihn schloss, ihn umfing. Alles verlangsamte sich, wurde still und ruhig. Es war ein geheimnisvoller, unkalkulierbarer Moment von Freiheit, in dem sich ihm eine vollkommen neue Welt auftat.“

 

Was für ein rätselhaftes Buch. Großartig komponiert und geschnitten, wie immer bei James Sallis. Trauer, Einsamkeit, Träume, Phantasiereigen. Ein Nachtbuch. Man muss es zweimal lesen, unbedingt.

Du hast gedacht, du würdest die Welt verändern… Vieleicht…. damals, … tun wir das nicht alle, wenn wir jung sind? Wir verlieren unsere Träume. Vielleicht müssen wir das, um weiterzumachen. Oder wir verlegen sie nur, weil wir so viel anderes zu tun haben. Sind wir deswegen alle so traurig? Sind wir das? Traurig? Wie könnten wir das, mit einem Leben um uns herum, das so reich ist und uns derart beschäftigt. Aber immer geht es schlecht aus. Ist es das Ende, auf das es ankommt?“

Dem Roman finden Sie unter “U *Krimi/Thriller* Sallis, James” in der Zentralbibliothek und in den Stadtteilbibliotheken  Bocklemünd, Chorweiler, Mülheim und Porz.

bit/mks

Ich lese gerade… Wolf Wondratschek

2 Jun
Copyright: Nikolaus Heidelbach

Klaus Bittner

Das Geschenk

Chuck, so hieß der Held in Wolf Wondratscheks legendärem Gedichtband „Chucks Zimmer“ aus dem Jahr 1974. Heute, im fortgeschrittenen Alter, blickt Chuck – Wondratscheks Alter ego – zurück auf sein Leben, auf vergebene Chancen und verpasste Gelegenheiten. Auf die 68er-Generation, Liebschaften, Drogen und die Bedeutung, die die Literatur für ihn hatte. Und auf das größte, wichtigste Geschenk, das er sich selbst gemacht hat, schaut er: seinen Sohn. Allerdings zeigt der 14 jährige die gleichen Symptome, die Chuck einst zum Rebellen werden ließen, er pfeift auf die elterlichen Wahrheiten und Ratschläge. Wie Chuck ist auch „das Arschloch der 80er“, wie Wondratschek sich einst selbst nannte, inzwischen altersweise geworden. Sein Ton ist behutsamer, seine Aussagen durchdachter, seine Prosa durchdrungen von Liebe zu seinem Sohn. Stellenweise sehr komisch, niemals kitschig, überhaupt nicht larmoyant, aber auch ein wenig traurig – so dürfen und müssen Erinnerungen sein. Wondratschek ist auf der Höhe seiner Kunst angekommen. Hanser Verlag, 17.90 €, 176 Seiten

 

 

 

Den Roman finden Sie in der Zentralbibliothek unter „U Wondratschek, Wolf “.

Ich lese gerade… Magda Szabó.

9 Mar

Magda Szabó: Die Elemente

Copyright: Nikolaus Heidelbach

Klaus Bittner

Magda Szabó war die berühmteste Schriftstellerpersönlichkeit Ungarns, vor Marai, Esterhazy oder Kertész. In den 60iger und 70iger Jahren vor allem beim Insel Verlag in Frankfurt verlegt, geriet sie später in Deutschland in Vergessenheit. 2007 ist Magda Szabó im Alter von 90 Jahren verstorben.

Einer der Klassiker der ungarischen Literatur des 20. Jahrhunderts ist jetzt wieder erschienen im ersten Programm des neuen in Zürich und Berlin ansässigen Secession Verlags.

„Die Elemente“ ist ein Generationsroman, 1963 in Ungarn erschienen, ist eine ebenso luzide wie genaue Milieustudie der ungarischen Gesellschaft der zwanziger Jahre bis kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges, mit sehr feinem Blick auf die Individualität und Unverwechselbarkeit ihrer Romanfiguren.

Der Richter Vince Szöcs und seine Frau Etelka leben in einer Kleinstadt in Ostungarn. Der Richter wird 1923 zwangspensioniert, weil er sich weigert, 4 streikende Bauern zu verurteilen. Erst 1946 wird er rehabilitiert. Kurz darauf stirbt er. Seine kluge und tapfere Frau verliert nach seinem Tod den Halt, den ihr die Fürsorge und Organisation ihres gemeinsamen Lebens gegeben hat. Sie zieht zu ihrer Tochter nach Budapest.

Dann weinte sie lange, ratlos und voller Scham.“

In Budapest ist sie trotz der Fürsorge ihrer Tochter einsam. Sie macht alles falsch, kann mit den modernen Geräten nicht umgehen, blamiert ihre Tochter Iza, eine bekannte Ärztin. Doch die hat schon genug mit ihren beruflichen und privaten Problemen zu tun, so dass ihre gemeinsame Zeit in Budapest mit einem Fiasko endet. Etelka kehrt schließlich zurück in die Kleinstadt, den Ort, wo sie mit ihrem Mann ihr Leben lang gelebt hat.

Die Unglückselige glaubt, die Vergangenheit der Alten sei ein Feind, und bemerkt nicht, dass sie Erklärung, Maß und Deutung der Gegenwart ist.“

Auch heute noch fasziniert dieser Roman in seiner sprachlichen Konzentration, in wenigen Sätzen gelingen genau ausgeleuchtete Szenen des Alltagslebens.

Den Roman finden Sie in der Zentralbibliothek unter “U Szabó, Magda”.

Ich lese gerade…

28 Jan

Don Winslow, Tage der Toten

 

 

Copyright: Nikolaus Heidelbach

Klaus Bittner

 

Was für ein Krimi! 2 lange Nächte, fast 700 Seiten, rote Augen, ununterbrochen gelesen. Ärgerlich eine Schlaf- und Arbeitsphase eingeschoben. Weitergelesen bis zum Ende.

Art Keller, US-Drogenfahnder, braucht zähe Jahre, um in die Strukturen der mexikanischen Drogenmafia einzudringen, und um sich das Vertrauen einiger Bosse zu erkaufen. Von nun an arbeitet er – trotz seiner Erfolge – gegen die Widerstände seiner Behörde, ständig Gefahr laufend, aufzufliegen und draufzugehen. Seine Ehe scheitert, sein Privatleben geht vor die Hunde, doch er ist besessen davon, diesen Sumpf auszurotten. Erst recht, nachdem einer seiner Mitarbeiter brutal ermordet wird. Keller schwört Rache und wird immer perfider in der Wahl seiner Mittel. Damit macht er sich nur noch mehr Feinde in wichtigen Kreisen der USA (Iran-Contra Affäre), während nicht nur die Drogenbarone immer mächtiger, reicher und skrupelloser werden.

„Winslow ist einfach der Hammer“, schreibt James Ellroy, und was für ein Hammer. Mit Tage der Toten liefert er einen unglaublich spannenden, intelligenten Politthriller ab, der seinesgleichen sucht und zu Recht gerade als bester ausländischer Krimi 2010 ausgezeichnet worden ist. Ein absolutes Muss für jeden Krimileser.

Klaus Bittner

Don Winslows ‘Tage der Toten’ finden Sie bei uns unter der Signatur U *Krimi/Thriller* Winslow, Don

Ich lese gerade…

21 Dez
Copyright: Nikolaus Heidelbach

Klaus Bittner

William Faulkner, Licht im August

Was ist das, das einen veranlasst, ein Buch noch einmal zu lesen? Nach 25 Jahren. Man erinnert sich noch genau  an die Begeisterung, an all die körperlichen Reaktionen wie Hitze, Schwitzen, Atemlosigkeit und Fassungslosigkeit, wenn das Buch zu Ende ist und man erschöpft, aber auch erleichtert zurück bleibt. Und dass das gar nicht so häufig passiert in einem Leseleben. Aber dies gerade der Maßstab ist, den man eigentlich erwartet, immer wiederzufinden; bei jedem neuen Buch, bei jeder neuen Lektüre. Und ständig enttäuscht wird von der ewigen Flut an belanglosen Neuerscheinungen, die uns unterhalten und das ist ja immerhin auch schon etwas. Die uns allen aber als Sensation, als Jahrhundertbuch vom Markt der Verlage und des Feuilletons angepriesen werden. Und dann erscheint die Neuauflage dieses wirklich großen Jahrhundertsromans in einer neuen Übersetzung. Und du erinnerst dich wieder, schleichst drum herum, nimmst es endlich in die Hand und mit nach Hause und du bist für 3 Tage und Nächte verdorben für den Buchalltag. Und alles wiederholt sich. Und du bist wieder in Yoknapatawpha County in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderst, diesem Nest in Mississippi. Hitze, Staub, Dreck setzen die Poren zu, der Lärm des Sägewerks dröhnt in den Ohren. Die schwangere, obdachlose Lena Grove trottet  wie die Jungfrau Maria eine schier endlose  Landstrasse entlang auf der Suche nach dem Vater ihres Babys. Und allmählich werden alle Figuren Faulkners lebendig. Byron Bunch, der in Lena verliebt ist. Pastor Gail Hightower, dessen Frau auf mysteriöse Weise umgekommen ist und deshalb sein Amt niedergelegt hat. Joe Christmas, Arbeiter im Sägewerk, der eines Mordes beschuldigt , fliehen muss. Percy Grimm, der hasserfüllte Rassist. Und wie Faulkner die Handlung vorantreibt, immer wieder unterbrochen durch Rückblenden, ist meisterhaft. Armut, Bigotterie, religiöser Fanatismus, Rassismus des Südens prallen aufeinander in einem fulminanten Höhepunkt. Nur Lena Grove, mit ihrem ungeborenen Kind im Leib, zieht weiter, begleitet von Byron Bunch, nach Tennessee.

William Faulkners ‘Licht im August’ finden Sie in der Zentralbibliothek auf der 2. Etage (Signatur: U Faulkner, William).

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