Heute ein Fundstück aus unseren eigenen Reihen.
Und wer jetzt erzählt, was “gay” alles bedeuten kann: Der richtige Titel des Buches ist “The Joy of…”. Da hat damals die Einbandstelle wohl nicht ganz aufgepasst.
(mks)
Manchmal bleiben in unseren Büchern Lesezeichen, ab und an Klebenotizen, wenn es schlecht läuft Unterstreichungen. Hier wurden aber aus einem Buch beinahe zwei – entweder haben dem Vorentleiher die abgedruckten Gedichte des Bändchens nicht genügt, die Inspiration trieb ihn zu mehr oder es war einfach kein Briefpapier mehr da. Das Buch ist so zumindest mal dahin aber wenigstens gibt’s dafür für Euch ein wenig Belustigung (Inspiration?). Aber bitte, bitte nicht nacheifern! Ein eingelegtes Blatt tut’s in Fällen von erhöhter Mitteilsamkeit auch.. Auch bei Liebeskummer.
mks
Ein höchst romantischer Lesezeichen-Fund!
Da hat wohl jemand in der Natur gelesen…oder im Zoo.
Wäre die Feder nicht etwas zu groß für das Buch gewesen, hätte ich sie niemals entdeckt..
Um welchen Vogel es sich hier wohl handelt? Ein Fall für’s Bestimmungsbuch, sind ja nur paar Schritte auf die 1. Etage.. mhhh.. Die Signatur Skr 7 war das.. Oder erkennt ihn jemand von Euch auch so?
mks
Harald Martenstein: “Bestimmt! Ich glaube, dass Museen und Bibliotheken sehr geeignete Anbandel-Orte sind. Während meiner Studienzeit habe ich auch Gebrauch davon gemacht. Und ich mag es sehr, ein Buch in die Hand zu nehmen. Ebensowenig wie die Liebe wird auch das Buch nie verschwinden.”
Harald Martenstein am 3. Februar 2011 zu Gast in der StadtBibliothek Köln anläßlich seiner Lesung aus seinem Buch “Gefühlte Nähe”.
gp
Ja, e-books mögen platzsparend und handlich sein, doch irgendetwas fehlt dem Büchernarren doch immer noch dabei. Die Möglichkeit mit einem gutgefüllten, selbstverständlich nur hochliterarisch gefüllten Bücherregal beim Besuch anzugeben mag ja verzichtbar sein, das gute Teil unbeachtet auf dem Strandtuch in der Sonne liegen zu lassen möglicherweise auch überschätzt aber auf was wir gar nicht verzichten wollen, ist diese gewisse Persönlichkeit eines jeden Buches: Sein Geruch.
Doch dafür gibt es ab sofort eine 100% Hersteller- und DRM-kompatible Lösung:
Ob das Buch nun wie ein neues riechen soll (macht Sinn), zum Anbeißen nach knusprigem (dicken?) Schinken, Katzenhaushalt, nach Herzschmerz-Nackenbeißerroman oder altehrwürdig nach dem verstaubten Buch von 1890, welches Sie sich gerade aus dem Magazin Ihrer Bibliothek bestellt haben, alles ist nun möglich!
Was nur leider nach den Herstellerangaben unterlassen werden sollte, ist alte Bücher einzunebeln. Schade, so ein bisschen “New book smell” wäre ja doch interessant gewesen. Naja, ein Gang zum Neuheitenregal auf jeder unserer Etagen tut’s auch – und das ganz ohne Aerosole und Umweltschäden!