Schlagwort-Archiv: Fahrrad

“Alles im grünen Bereich”

14 Aug

An zwei Sonntagen kostenloser Fahrrad-Check im Rheinpark

Unter dem Motto “Alles im grünen Bereich” veranstaltet der Arbeitskreis “Sicherheit im Straßenverkehr” an den Sonntagen 26. August und 9. September 2012 im Kölner Rheinpark eine Verkehrssicherheitsaktion für Freizeitradlerinnen und -radler. Von 11 bis 16 Uhr haben Radfahrerinnen und Radfahrer die Möglichkeit, ihre Räder technisch überprüfen zu lassen. Bei gutem Wetter erwarten die Fachleute die Radlerinnen und Radler in der Nähe des Spielplatzes, bei Regen ist der Treffpunkt im Rheinpark unter der Zoobrücke. Das Besondere: Kleinere Arbeiten an den Rädern werden nach Möglichkeit kostenlos vor Ort erledigt.

Die technische Überprüfung nehmen Mechaniker der Kölner “Zweiradwerkstatt 180°” vor. Wenn festgestellt wird, dass umfangreichere Reparaturen angeraten sind, bietet die Zweiradwerkstatt an, die Arbeiten zu einem späteren Zeitpunkt dort vornehmen zu lassen. Wer den Prüfbogen aus dem Rheinpark vorlegt, erhält einen Rabatt von 15 Prozent auf die notwendige Arbeitsleistung.

Neben einem themen- und fachbezogenen Informationsaustausch initiiert der Arbeitskreis Kampagnen zur Erhöhung und Verbesserung der Verkehrssicherheit. Dabei orientiert er sich insbesondere an den Problemen, die im Großstadtverkehr oft zu Unfällen und gefährlichen Situationen führen.

(Presse-Mitteilung der Stadt Köln)

Was machen Eure Strickräder im Regen?

1 Jun

[Im Agnesviertel von meinem Kollegen gesichtet]

…frage ich mich jedes Mal nachdem ich den spontanen Impuls verspüre, mein leider nicht sehr hübsches Rad auch mit so einem wollig-flauschigen Pelz zu versehen. Nur was, wenn der Regen kommt? Oder Schnee? Frost? Dann ist mindestens ein bisschen Spagat auf dem Rad angesagt. Im trockenden Sommer ist so ein Fahrradfell aber sicher ganz gemütlich.

Der Besitzer des Rennpferd-Sattelbezugs (da hatten wir doch vor Kurzem so einen Facebook-Post..) hat es da sicher leichter..

 

(mks)

Radfahrer in Köln: Hingehört!

28 Jul

Kommenden Freitag wird in Köln wieder ein Phänomen zu sehen sein, welches zur Zeit weltweit unter Radfahrern für Gänsehaut sorgt:

Die Critical Mass.

Erkennen werden Sie sie spätestens, wenn ungewohnt lange das Quietschen von Autoreifen gegen ein amsterdamesques  Surren und Klingeln von Fahrrädern ausgetauscht wird.

Eine Critical Mass ist eine Art friedliche Protestform von Fahrradfahrern. Mit ihrem organisierten, regelmäßigen und möglichst zahlreichen Auftreten bzw. -fahren wollen Sie sich ein Stück der Straße zurückerobern und auf ihre Rechte im Straßenverkehr aufmerksam machen. Auch wenn auf die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung geachtet wird, soll der Spaß nicht zu kurz kommen.Es gibt meist keine vorgegebene Route und keinen wirklichen Streckenführer, stattdessen bestimmen die an der Spitze Fahrenden spontan die Richtung. Häufig wurden auch schon um Lautsprecher erweiterte Fahrräder für den gewissen Feierabendklang gesichtet.

Das Ganze mag in den Grundzügen an Formate wie flashmobs erinnern, hat aber, was den Hintergrund des Ganzen angeht, sicher mehr Substanz aufzuweisen. Wer dies untersuchen möchte, begeisterter Radfahrer oder einfach nur interessiert ist, kann sich das am kommenden Freitag um 17:30 Uhr, startend vom Rudolfplatz, ansehen. Oder: gleich mitfahren! Wer diesmal keine Zeit haben sollte: Critical-Mass-Fahrten finden in Köln jeden letzten Freitag im Monat statt.

Den offiziellen Flyer gibt’s hier:

Wer noch ein paar Bilder von weltweiten Critical Mass-Aktionen sehen möchte, sollte sich den dazugehörigen wikipedia-Artikel ansehen. Zumindest dort optisch ganz vorne: Die Radfahrer in Budapest.

mks

Rauf auf die “kleine Königin”!

21 Mär

“La petite reine” (Die kleine Königin) nennt man es liebevoll in Frankreich, während die Deutschen mitleidlos “Drahtesel” sagen. Dabei wäre es höchste Zeit, die Namen auszutauschen. Denn immer mehr Menschen entdecken hierzulande das Vergnügen und die Vorteile des Radfahrens, während der Franzose sein einst so kultiges “velo” lieblos im Keller verrosten lässt.  Uneinholbare Europa-Meister auf dem Zweirad sind (wie kann es anders sein) die Niederländer mit über 1000 Kilometern pro Einwohner und Jahr, dicht gefolgt von den Dänen. Gerade 300 schaffen die Deutschen. Abgeschlagen mit peinlichen 87 die Drahteselstrampler aus Frankreich.

Nichtdestotrotz: der Frühling ist da! Höchste Zeit die “kleine Königin” aus dem Keller zu holen, sie fit zu machen, um dann mit ihr auf Entdeckungstour zu fahren. Am besten beginnt man in der näheren Umgebung und bringt sich so langsam in Form für größere Strecken und Steigungen.

In der ersten Etage der  Zentralbibliothek befindet sich eine komplette Regalwand mit Radwanderführern und -karten und unzähligen Tourenvorschlägen weltweit. Auch in allen Stadtteilbibliotheken gibt es ein reichhaltiges Angebot.

Wer sofort in den Sattel springen will, um Köln von seinen interessantesten Seiten kennen zu lernen, klickt hier.

gp

Radeln für Bibliotheken!

19 Feb

http://www.cyclingforlibraries.org/

Die Idee stammt von den Finnen Jukka Pennanen und Mace Ojala. Und weil es für Rest-Europa vielleicht zu weit wäre - erst in den hohen Norden und dann wieder zurück – entschieden sich die beiden für die schöne Route Kopenhagen – Berlin.

Als rollende Vorboten sind alle bibliothekarisch Interessierten eingeladen, vom 28. Mai bis zum 7. Juni von der dänischen Hauptstadt zum 100. Deutschen Bibliothekartag in Berlin zu radeln. Ihr Projekt bezeichnen die Veranstalter als politisch und ökonomisch unabhängige “unconference”‘ und Fahrradtour:

“It builds physical and mental well-being of library professionals, grassroots networking, and internationalism and — last but not least — the crucial role of libraries for the society and for the intellectual and scientific education in general. Cycling for libraries also supports environmental values and ecological way of life. Cycling for libraries inherits many values from librarianship. Openness, liberalism, access to information, lifelong learning and innovativeness are among these values. Librarianship is also by it’s very nature humanist, internationalist, cross-boundary and concrete.”

Susanne Riedel, Vorsitzende Berufsverband Information Bibliothek e.V., schrieb den radelnden Bibliotheks-Enthusiasten im voraus ein schönes Grußwort :

“Als Veranstalter des 100. Deutschen Bibliothekartages, der wichtigsten und größten Fortbildungstagung für den Bibliotheks- und Informationsbereich in Deutschland, freuen wir uns sehr, dass unsere Jubiläumstagung der Abschluss der Radtour und das Ziel der sportlichen Kolleginnen und Kollegen sein wird. Cycling for libraries – quasi eine “mobile Vorkonferenz” mit internationaler Beteiligung! Eine großartige Idee, die mich sofort begeistert hat! Die Verbindung von fachlicher Diskussion zu aktuellen, international relevanten Bibliotheksthemen und dem Spaß an der Bewegung und am Naturerlebnis wird nicht nur eine besondere Erfahrung für die Teilnehmer werden. Der Weg von Kopenhagen nach Berlin ist lang genug, um sich informell auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und die Köpfe zu lüften. Wir wünschen der Initiative, dass sie auch das Ziel, durch diese ungewöhnliche Aktion Aufmerksamkeit für Bibliotheken zu erzeugen, erreicht. Man sieht es an der wachsenden Zustimmung für das Event: Bibliothekare sind nicht nur in fachlicher Hinsicht ein bewegliches und innovationsfreudiges Völkchen! Mögen alle Teilnehmer die Tour genießen, gesund in Berlin ankommen und dann mit frischer Energie in die Konferenztage eintauchen. Gut 3000 applaudierende Kolleginnen und Kollegen sind Ihnen sicher!”

Also, wer sich mit in den Sattel schwingen will, ab 22. Februar kann man sich hier anmelden. Wem die Tour  zu anstrengend ist, der kann das Unternehmen auch per facebook begleiten. Als musikalische Einstimmung noch ein Liedchen von dem Finnen schlechthin: M.A. Numminen.                 gp

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