Letzten Freitag hatten wir sie im Haus – die Geeks in Education.
Eli Neiburger war dank der Zukunftswerkstatt und der Weiterlesen
Letzten Freitag hatten wir sie im Haus – die Geeks in Education.
Eli Neiburger war dank der Zukunftswerkstatt und der Weiterlesen
Und das gleich um’s Eck:
Im neuen Gaming-Bereich der Stadtteilbibliothek Kalk: games4kalk
Beeilt Euch, es ist nicht mehr viel Zeit bis zur ersten Runde!
Alle Infos erhaltet Ihr im Video – und natürlich vor Ort in Kalk.
mks
Am vergangenen Montag füllte sich die Q-thek mit Spieleentwicklern und Gaming-Enthusiasten. Der Multimediatreff, der sich ansonsten im Kölner KOMED mit Web-Themen auseinandersetzt, war für einen Abend bei uns zu Gast. Das Thema der Konferenz war diesmal passend zur nahenden Gamescom gewählt: Web- & Mobile-Games – Konzepte, Strategien & Entwicklung.
Die ersten Gäste kamen schon weit vor dem offiziellen Einlass, aber zum Glück war die Veranstaltungslounge startklar. Die Technik stand, Sitzgelegenheiten waren vorhanden, der Lichttrichter strahlte und auf den Catering-Tischen erhoben sich Berge belegter Brötchen, Getränkekisten und Körbe mit Obst. Außerdem waren da noch Süßigkeiten – Unmengen von Süßigkeiten.
Nachdem sich die ersten Gespräche entsponnen hatten und die knurrenden Mägen verstummten, läutete Oliver Manz, der Organisator des Multimediatreffs, die Vortragsreihe ein. Und das ist wortwörtlich zu verstehen: Er hatte tatsächlich eine Handglocke!
Und dies waren die Vortragenden und Themen:
Doru Apreotesei ist Creative Supervisor der Düsseldorfer Spieleschmiede Ubisoft Blue Byte. Er stellte seine “Tiered Pyramid”-Methode vor, die die Entwicklung von Spielen gegen die Unwegsamkeiten solcher Großprojekte abhärten soll. Statt auf ein ideales, aber eventuell unerreichbares Endprodukt hinzuarbeiten, wird auf autonomen Zwischenprodukten aufgebaut.
Benedikt Grindel und Christopher Schmitz (ebenfalls Ubisoft Blue Byte) berichteten über ihre Erfahrungen mit Blue Bytes erstem Free-to-Play Browserspiel “Die Siedler Online” und über die Unterschiede gegenüber dem PC-Spiel.
Saban Ünlü ist geschäftsführender Gesellschafter der netTrek GmbH und freier Adobe-Mitarbeiter. Seine Präsentation zeigte, wie man mithilfe der JavaScript-Bibliothek CreateJS effizient und zeitsparend programmieren kann. Dem Publikum zeigte er die Vorteile live im Quellcode.
Christoph Marten ist Informatikstudent und war als JavaScript Engineer bei Zynga Germany angestellt. In seinem Vortrag ging es um Cross-Platform Games mit JavaScript, HTML5, WebGL und OpenGL.
Auf die Vorträge folgte eine Verlosung. Gewinnen konnte nur, wer zuvor einen Feedbackbogen ausgefüllt hatte – eine durchaus nachvollziehbare Hürde. Die von Bibliothekarshänden gezogenen Gewinner konnten sich frei vom Gabentisch bedienen. Die einzige Regel: Wer zuerst gezogen wird, mahlt zuerst. Somit war der Hauptpreis (ein Ticket für die diesjährige Webdesign-Konferenz “Beyond Tellerrand“) natürlich als erstes weg, aber es gab mehr als genug würdige Nebenpreise.
Wieder hatte unsere virtuelle Glücksfee namens random.org die Ehre, aus den 7 Kommentaren unserer Verlosung die 3 Gewinner zu ziehen. Gewonnen haben:

Der Zufall entschied sich für Kommentar 2, 7 und 1.
Herzlichen Glückwunsch ihr drei! Damit könnt ihr kostenlos am Game-Development-Konferenzabend MMT 31 teilnehmen, der am 6. August bei uns in der Zentralbibliothek stattfindet.
Die Gewinner werden noch einmal separat per Email informiert.
Für alle die auch ohne unsere Glücksfee zum MMT 31 wollen, gibt es noch eine gute Nachricht. Mit dem Discount-Code stbib@mmt31 bekommt ihr bei der Anmeldung 20% Rabatt!
(ba)

Nicht mehr lange und die gamescom öffnet wieder ihre Pforten. Zur Einstimmung findet bei uns in der Stadtbibliothek am 6. August ein Konferenzabend zum Thema Game Development (Web- & Mobile-Games) statt. Mit etwas Los-Glück könnt ihr kostenfrei dabei sein!
Eventuell habt ihr schon einmal vom 1999 gegründeten Multimediatreff (kurz MMT) gehört. Diese Konferenz findet mehrmals im Jahr im Kölner KOMED statt und erstreckt sich über ein bis zwei Tage. In entspannter Atmosphäre wird Fachwissen kommuniziert – meist zu Themen wie Webtechnologien und mobilen Endgeräten. Im YouTube-Channel des MMT habt ihr Zugriff auf die vergangenen Vorträge.
Am Abend des 6.8. kommt der Multimediatreff im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe geeks@cologne in die Zentralbibliothek. Eingeladen sind alle Web- und Spiele-Entwickler, Konzepter, Berater und Interessierte, die sich umfassend über die Konzeptionierung und Entwicklung von Web- und Mobile-Games informieren möchten. Ihr könnt euch auf die folgenden Vorträge freuen:
Alle Infos zur Veranstaltung sowie die Anmeldung findet ihr unter http://mmt31.multimediatreff.de/. Die Teilnahme kostet 39 Euro inklusive Speisen und Getränken. Edit: Mit dem Discount-Code stbib@mmt31 bekommt ihr bei der Anmeldung 20% Rabatt!
Jeder der bis einschließlich 13. Juli diesen Blogbeitrag kommentiert, nimmt an der Verlosung von 3 Karten für den Konferenzabend teil. Die Gewinner benachrichtigen wir per Mail. Viel Glück!
(ba)
Dass Gaming nach wie vor auch ohne Computer auskommt und sich Gesellschaftsspiele hoher Beliebtheit erfreuen, beweist jedes Jahr die Spielemesse in Essen. Ein perfekter Ort, um sich einen Überblick über den Spielemarkt zu verschaffen und neue Spiele vor dem Kauf auszuprobieren.
Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann sich im Netz informieren und andere für sich testen lassen. Zum Beispiel finden sich auf Cliquenabend.de mittlerweile Reviews zu über 1800 Gesellschaftsspielen.
Oder aber: Man schaut Wil Wheaton bei seinen Spieleabenden zu und lässt sich von ihm die Regeln erklären. Wil ist dem ein oder anderen aus Star Trek bekannt, wo er die undankbare Rolle eines jugendlichen Genies übernahm und dafür viel Häme einsteckte. Die Schauspielerei hat ihn nicht losgelassen, doch mittlerweile hat er sich vor allem als Blogger und Vollzeit-Geek einen Namen gemacht.
Seit dem 2. April stellt er nun in seiner Show “TableTop” alle zwei Wochen ein Gesellschaftsspiel vor und spielt dieses mit (prominenten) Freunden und Bekannten durch. In der ersten Episode nahm er sich gleich einen meiner Favoriten vor: Small World. Und wer jetzt denkt, anderen beim Spielen zuzugucken wäre unendlich langweilig, der lasse sich vom Gegenteil überzeugen:
Übrigens: Das ganze läuft auf dem neuen YouTube-Channel “Geeks & Sundry” der wunderbaren Felicia Day!
(Mit “Geek Content” bringen wir euch geekige Blogbeiträge im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe geeks@cologne)
(ba)
Ludum Dare feiert ihren 10. Geburtstag. Seit April 2002 treten Spieleentwickler der ganzen Welt zu diesem Wettbewerb an, um innerhalb von gerade mal 48 Stunden ihre Spielideen umzusetzen. Mittlerweile findet die Ludum Dare 3 Mal im Jahr statt und verzeichnet eine stetig steigende Zahl von Teilnehmenden.
Die Regeln: Jeder arbeitet auf sich allein gestellt und muss sämtliche Inhalte (also auch Grafiken und Sounds) seines Spiels innerhalb der Zeitspanne erstellen. Das heißt natürlich auch, dass die meisten Spiele recht kurz sind, viele Spiele eine recht einfache Grafik aufweisen und der ein oder andere Bug noch nicht ausgemerzt ist.
Eingeläutet wird der Wettbewerb durch die Bekanntgabe des zuvor zur Wahl gestellten Themas, an welchem sich alle Spiele orientieren müssen. Die aktuelle Ludum Dare 23 (20.-23. April) lief unter dem Motto “Tiny World”, also “Winzige Welt”. Eingereicht wurden sagenhafte 1072 Spiele (darüber hinaus wurden noch Spiele unter gelockerten Bedingungen abgegeben). Nun ist es an den Teilnehmenden sich gegenseitig zu bewerten und am 13. Mai die Gewinner der zahlreichen Kategorien zu küren. Hier zum Beispiel die Ergebnisse der Ludum Dare 22.
Ich habe mich in meiner Freizeit schon durch ein paar dutzende Spiele der Ludum Dare 23 geklickt. Ich muss gestehen, dass ich mich dabei rein von den Screenshots verleiten lasse und auch nur Web-Spiele ausprobiere. Hier meine bisherigen Favoriten (Zum Spielen auf den verlinkten Seiten einfach auf “Web” klicken):
Tiny Vessels: Ein kurzes Adventure, das euch zwar nicht viele Möglichkeiten, aber dafür eine stimmungsvolle Story bietet.
Memento XII: Ein Point-and-Click-Adventure mit wunderschöner Pixelgrafik, bei dem ihr neben “Look at” und “Use” auch “Remember” auswählen könnt.
Shake it up! Der Albtraum einer jeden Ameise: sie sitzt auf einer Platine fest. Führt sie durchs Labyrinth! Und schon mal als Tipp, um euch Frust zu ersparen: man kann auch diagonal gehen. Das ist übrigens das einzige der 6 Spiele, das ich nicht komplett durchgespielt habe.
Drill it! – Demolition Company: Hier kommt eine intergalaktische Straße hin – der Planet ist im Weg. Lest euch vorher durch wie gesteuert wird, sonst scheitert ihr schon am ersten Bohrloch.
Moon Base: Werft die kleine Erde aus der Luftschleuse bevor sie für die Mondbasis zu groß wird! Bei dem Plattformer hilft euch die Anziehungskraft eures wachsenden Handplanetens bei Sprüngen. Das Spiel ist eine echte Herausforderung … vor allem das letzte Level.
Tiny Island Adventure: Ein schön gemachter Plattformer über die Flucht von einer fliegenden Insel. Bei der Koordination der Sprünge hab ich allerdings hin und wieder in die Tastatur gebissen.
(Mit “Geek Content” bringen wir euch geekige Blogbeiträge im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe geeks@cologne)
(ba)
Die Run-and-Gun-Reihe “Turrican“, die 1990 mit der C64-Version ihren Anfang nahm, hob sich von der Masse ab. Doch neben den üblichen Verdächtigen, wie fortschrittlicher Grafik und durchdachtem Gameplay, trug noch ein anderes Element zum Erfolg bei: der überzeugende Soundtrack des deutschen Musikers Chris Hülsbeck.
Nun ist er zurück und will mittels Crowdfunding ein neues Turrican-Album auf den Markt bringen. Hierfür nutzt er die Plattform kickstarter.com, auf der Spendenwillige ihren Beitrag per Kreditkarte zusichern können und erst zahlen, wenn sich genug Unterstützer für die kompletten Projektkosten gefunden haben. Die Faszination von damals scheint ungebrochen, denn mit seinem Crowdfunding-Aufruf hat Chris Hülsbeck bereits innerhalb der ersten Woche gut 3/4 der benötigten Summe erreicht. Wie bei Kickstarter üblich gibt es auch hier je nach Spendenhöhe mehr oder weniger ausgefallene Belohnungspakete. Chris Hülsbeck verspricht seinen Spendern zum Beispiel Tracks aus dem Album, wöchentliche Skype-Gespräche, ein Treffen mit ihm und … Konzertkarten. Und da wird es für die Kölner besonders interessant, denn als Nachfolger der Aufführung “Symphonic Shades” von 2008 wird es im November 2012 ein weiteres Konzert mit dem WDR-Rundfunkorchester und Melodien von Chris Hülsbeck geben.
Wer sich noch weiter auf Kickstarter umschauen möchte, dem sei u.a. das Remake-Projekt zu “Leisure Suit Larry” empfohlen. Das erfolgreichste Kickstarter-Projekt aller Zeiten ist seit letzter Woche übrigens die Armbanduhr Pebble, die sich über Bluetooth mit Smartphones verbinden lässt. Und dabei läuft das Projekt noch mehr als 3 Wochen…
Quellen:
Wikipedia-Artikel “Turrican“
Michael Söldner “Die besten Spiele-Soundtracks“, 2009
Kickstarter-Projekt Turrican Soundtrack Anthology by Chris Huelsbeck
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(ba)
Am 1. Januar beginnt nicht nur das neue Jahr, auch die Stadtbibliothek hat etwas Neues auf Lager. Bis es soweit ist, hüllen wir uns jedoch in Schweigen … und in Anspielungen. Heute sind es noch 3 Tage und wir werfen einen Blick auf game glitches.
Glitches sind Lücken oder Fehler in der Programmierung von Computerspielen, durch die das Verhalten der Umgebung und der Figuren von dem abweicht was die Spieleentwickler im Sinn hatten. Versagt zum Beispiel die automatische Kollisionserkennung, die normalerweise den Zusammenstoß von Objekten koordiniert, so kann sich der Spieler durch Wände und andere solide Gegenstände bewegen. Im schlechtesten Fall sorgen Glitches dafür, dass der Spielfluss gestört oder sogar unterbrochen wird, wenn sie z.B. Gegner unverwundbar machen oder man sich plötzlich nicht auf sondern in einem Felsen wiederfindet.
Für einige Zwecke kommt ein Glitch aber gerade recht. Im Multiplayer kann man sich durch Glitches einen Vorteil verschaffen … wenn man denn das Echo vertragen kann. Auch bei Speedruns, also dem möglichst schnellen Absolvieren aller Spiellevel, werden Glitches genutzt. Die Spieler gehen durch Wände und sorgen durch Sprung- oder Laufglitches für Extra-Beschleunigung. Bei Speedruns für den genialen Puzzle-Plattformer „Portal“ treten die Spieler sogar aus der normalen Spielumgebung heraus. So ein Out-of-Bounds-Glitch findet sich zum Beispiel in diesem extremen Speedrun für das 13. Level:
Aber ein spektakulärer Glitch kann bei einem ansonsten gut gemachten Spiel auch einfach nur das Sahnehäubchen sein. So passiert es zum Beispiel in Red Dead Redemption, dass menschliche und tierische Spielfiguren verschmelzen. Die bekannteste Kreation dieses Glitches ist die Donkey Lady mit der man im Galopp über Stock und Stein reiten kann.
Habt ihr einen (jugendfreien) Lieblings-Glitch? Bei mir stehen die folgenden grad ganz hoch im Kurs:
Der Evil Swing Glitch aus GTA 4:
Der Gate Glitch aus Skyrim:
Der Wagon Glitch aus Red Dead Redemption:
In diesem Sinne:
Start thinking with portals … and glitches.
(ba)