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NEU!!!! Ausleihe von Garmin-GPS-Navigationsgeräten für Rad- und Wandertouren und Geocaching

1 Nov eTrex-Venture-HC

Seit Dienstag, den 30. Oktober sind eTrex-Venture-HC-Garmin-Navigationsgeräte mit angebotenen Touren im gpx-Format und Printform (“Feierabendtouren” von Steffi Machnik, Neumarkt-Rallye) auf der 1. Etage der Zentralbibliothek zur kostenlosen Ausleihe für 2 Wochen verfügbar.

Wollen Sie Ihre nächste Wander- oder Radtour GPS-unterstützt starten, haben Sie die Gelegenheit es mit diesen Navigationsgeräten auszuprobieren.

Wollen Sie Geocaches auf die Spur kommen, ist es mit der Ausleihe dieser Navigationsgeräte möglich.

Sven von Loga

ODER

Sie können direkt die Feierabendtouren in Köln von Steffi Machnik mit Buch und Navigationsgerät in Angriff nehmen

AUCH

eine 2stündige GPS-Rallye rund um den Neumarkt können Sie direkt mit diesen Garmingeräten starten!

VIEL SPASS BEIM AUSPROBIEREN

eda

Der Wutbürger im Bibliothekar

17 Okt

Foto:  Pepijn Vlasman

Sebastian Schüttlöffel greift zur Waffe. Kaltwütig verteidigt er seine Stadtteilbibliothek, die von der Schließung bedroht ist. Denn der Kämmerer will sparen.  Vor der Tür fährt ein Sonderkommando der Polizei auf. Ein Psychologe versucht den Bibliothekar und Bücherfreund zur Aufgabe zu überreden. Schüttlöffel wird zum Besatzer seines Arbeitsplatzes und verschanzt sich hinter 5.800 Bücher-Geiseln. Er weigert sich, zumindest die „Frauenromane und Kinderbücher“ herauszugeben…

Das war nur eine Frage der Zeit bis die Humorbranche die Bibliothek entdecken würde. Wo sonst finden sich alle Themen dieser Welt (und des Universums) so greifbar. Das kabarettistische Schwergewicht Thomas Freitag gibt den durch geknallten Kollegen, der das Land der Dichter und Denker vor dem geistigen Ruin retten will. Von Gutenberg (über Guttenberg) zu Facebook, von früher gewichtigen Idealen zum heutigen Ideal-Gewicht, von Marx zu Merkel: der in die Enge der Regale getriebene Bücherwurm geht auf  “eine Reise von den Gipfeln – bis ins Flachland unserer Kultur und Politik”.

Am Samstag, 10. November, 20 Uhr, gastiert Thomas Freitag mit seinem neuen Programm im Kölner Comedia Theater.

gp

P.S.: Und was fällt uns an diesem Plakat auf? Erstens, die Signatur-Schilder fehlen. Die Regal-Böden auch, aber vielleicht hat er die ja schon entfernt, um die Tür zu verbarrikadieren. Und wer jemals in Deutschland einen Bibliothekar in diesem out-fit gesehen hat, möge sich bitte umgehend melden. Aber wir drücken ein Auge zu! Sollte tatsächlich ein Kollege Ähnliches wie Schüttlöffel planen, schmeißt er sich vielleicht ja gerade deshalb so richtig in Schale.

Die ‘Bibliothekarin’ in der Arena

7 Sep

„Glamour Kultur ist letztlich in Besessenheit verwurzelt“, schrieb sie in einer Kolumne und ihre beiden Kölner Konzerte ließen daran keinen Zweifel. Lady Gaga nur an ihrer Musik zu messen unterschlägt, dass sie als Gesamtkunstwerk daher kommt. Passend dazu wechselt sie bei fast jedem Song ihr Kostüm. Sie spielt Klavier und Gitarre, singt, tanzt, erzählt. Und so opulent diese Pop-Performance Wirkung zeigt, darüber thront noch eine monströse düstere Burg, in der die Top-Begleitband versteckt ist. Eine robot-rasante Tanz-Truppe und ein explosives Licht-Design komplettieren das Bild.

Um alles zu erfassen reichen zwei Augen und zwei Ohren längst nicht aus. Auf jeden Fall scheinen alle, die an dieser Show mitstricken, ebenfalls komplett besessen zu sein. Was sich nahtlos auf die Fans überträgt, denn sie lieben Gaga und die Riesenhalle kocht. Diese wiederum liebt ihre Fans. Die Ikone spricht zu ihnen, sie arbeitet über zwei Stunden wie ein Pferd für sie, und jedes Geschenk, das auf die Bühne fliegt, wird sorgsam behandelt. In einer Songpause widmet sie sich ganz  den Präsenten, lobt die schönsten im Detail. Als sie gar einen Personalausweis auf dem Bühnenboden findet, geht ihr das dann doch zu weit. Ordnungsgemäß wandert er zurück an den Besitzer. Tränen fließen als sie schließlich vier „kleine Monster“ aus dem Publikum pickt und auf die Bühne holt.

Eben diese Monster-Fans stammen größtenteils aus der Generation Twilight und Harry Potter. Ihnen serviert sie ordentlich Grusel, Erotik und Verzauberung. Die Bühnenburg dampft und blinkt aus allen Öffnungen, öffnet und schließt sich, und was heraus quillt ist ein magischer Mix, der einem noch einen Tag danach den Blick auf die Wirklichkeit vernebelt. Lady Gaga bedankt sich artig, dass wir so gut waren die teuren Eintrittskarten zu kaufen (was kaum einer bedauern wird). Und letztlich schiebt sie alles auf Mama Gaga. Die hat sie schon mit vier Jahren zum Klavierunterricht geschickt und als einziger Mensch auf der Welt immer an sie geglaubt. Kein Wunder, dass Gaga schon als Kind davon träumte, aufzuwachen und ein großer Star zu sein. Bleibt allein die Frage: warum haben das nicht alle Mütter mit uns gemacht? Dann wären wir heute alle Stars und keiner bräuchte mehr teure Eintrittskarten zu kaufen.

P.S.: Zur „Bibliothekarin“ hat sich Lady Gaga übrigens selbst ernannt: sie sieht sich als „Librarian of Glam Culture“. Und wer das für Quatsch hält, dem erteilt sie ratz fatz eine Lektion. Aber nur, wenn er vorher seinen Gaga-Bibliotheksausweis gezückt hat.

gp

Bilder: LMP

Indy und Kölle

5 Sep

Teil 2 unseres Interviews mit Nicole James.

Wer kam eigentlich auf die Idee dieses bibliothekarischen Austausches?

Das war der Freundeskreis Köln – Indianapolis e.V., namentlich der Vorsitzende
Volkmar Schultz, der bei einem Aufenthalt in Indianapolis auch unsere Bibliothek besuchte und dabei diese gute Idee hatte. Unsere beiden Städte verbindet ja eine Partnerschaft, deren 25jähriges Jubiläum nächstes Jahr gefeiert wird.

Die beiden Städte sind ja ungefähr gleich groß…

…ja, Indianapolis hat ca. 800.000 Einwohner und Köln eine Million…

…und was wir natürlich höchst beneidenswert finden, sind die 22 Zweigstellen und die 664 Mitarbeiter, die Ihr Bibliothekssystem umfasst!

Ich hab mir sagen lassen, dass es auch hier mal 28 Stadtteilbibliotheken und 6 Bibliotheksbusse gab.

Was bekommen Sie sonst so von Köln mit?

Weniger als ich gerne möchte. Ich habe jeden Tag ein umfangreiches Programm, abends noch schöne Geselligkeit mit den Mitgliedern des Freundeskreises und bin auch sehr gut privat in Sürth untergebracht. Für Sight-Seeing blieb nur wenig Zeit, aber ich möchte auf jeden Fall noch das Schokoladen-Museum und das 4711-Haus besuchen. Auch wenn das hier vielleicht nicht jeder nachvollzieht, ich mag den Duft von 4711.

Und die Kölner?

In meinem Reiseführer, den ich vorher gelesen habe, steht, dass die Kölner offen und locker sind. Das kann ich nur bestätigen, schließlich war ich ja schon oft in Deutschland. Und in Bibliotheken arbeiten sowieso hauptsächlich nette Menschen.

Und das Kölsch?

Ich gestehe, ich habe auch ein Düsseldorfer Alt-Bier getrunken. Aber Kölsch hat mir besser geschmeckt.

Der Kölner nennt seine Stadt ja nicht „Köln“ sondern „Kölle“, wie ist das bei Ihnen?

Wir sagen einfach „Indy“.

Noch mal zur Bibliothekslandschaft – wie sehen sie die Zukunft der Bibliotheken?

Das sieht man in Köln so wie in Indianapolis. Die Bibliotheken werden sich immer neuen Herausforderungen stellen, in der virtuellen wie der realen Welt. Sie werden immer ein Ort bleiben, der Menschen anzieht und zusammen bringt und wo sie sich wohl fühlen.

gp

Bild:  2x USA auf den Dächern am Neumarkt: Nicole James, Bibliothekarin aus Indianapolis, und im Hintergrund die Eistüte des amerikanischen Künstlers Claes Oldenburg.

Madonna ließ es krachen!

11 Jul

Gestern beim Madonna-Konzert gewesen. Meinem ersten, vielleicht war es ja auch das letzte. Bei Madonna weiß man ja nie. Alle, die vorneweg in die Halle stürmten, beschenkte sie mit einem Soundcheck, ganz ungeschminkt und in voller (Klang-)Farbe. Danach kamen erst die 17.000 Zuschauer, eine lange Wartezeit, ein ziemlich überflüssiger DJ im Vorprogramm und schließlich sie selbst als Hohe Priesterin des eigenen Lebenswerkes. Begleitet von jeder Menge strammer Show-Knechte, einigen knackigen Mägden und einer hochkarätigen Band.

Was folgte war eine Performance im Parforceritt durch 30 Jahre Madonna-Geschichte. Von der katholischen Erziehung bis zum Sexsymbol über die Pop-Mode-Video-Ikone bis hin zur Skandalnudel. Alles in zwei Stunden, in denen die Sängerin, Musikerin, Tänzerin und Schauspielerin dem Publikum eine amerikanische Show auf die Augen und Ohren knallte, die alle mitriss. Da splatterte das Blut von der Leinwand, Trommler hingen von der Decke herab und selbst die Bühne bewegte sich ständig auf und ab und ließ den Star und ihre Adepten wahlweise aufsteigen oder in schwarzen Löchern verschwinden.

Musikalisch zog Madonna alle Register von dancefloor, Anleihen bei R&B, HipHop und Gospel, club beats und retro style. Als Tänzerin führte sie ihre boys und girls (die vom Alter her ihre Kindern sein könnten) souverän und topfit über den Laufsteg. Und Madonna wäre nicht Madonna, wenn sie nicht immer eine message in petto hätte: „Toleranz!”  – so will sie es -  ist das Markenzeichen ihrer Fans. Und ihre treusten von der schwulen Community wissen, warum sie ihr zu Füßen liegen.

gp

Bilder: MLP

‘Selber machen!’ mit der Dingfabrik – bei den Passagen2012

11 Jan

Am kommenden Montag startet wieder die größte Designveranstaltung Deutschlands, direkt vor der Tür, in Köln: die Passagen.

Dass man dort nicht nur Fertiges bestaunen, sondern auch selbst mit Schere und Papier, Holz und Säge oder dem Fotoapparat und professioneller Unterstützung etwas schaffen kann, zeigt uns die Dingfabrik, ein bzw. DAS FabLab in Köln.

Statt in Deutz, wo sonst das gesamte Programm der Dingfabrik für alle Interessierten zu besuchen ist, kann man kommende Woche dank der ‘Passagen’ in Ehrenfeld aktiv werden: u.a. beim Bau einer Holzleuchte, bei Origami für Fortgeschrittene, einem Fotoworkshop mit professioneller Unterstützung, dem Bau von PaperToys oder einer Einführung in Arduino.

Wenn da nicht mal für jeden Macher was dabei ist!

(mks)

Wer erkennt dieses Berlin-Graffiti?

24 Okt

Wieder mal in Berlin...

Ok, bevor sich hier jemand beschwert: Ist es nun ein Graffiti, Street Art  oder ein Paste-Up? Oder gleich alles? Wenigstens hab ich durch die letzte Führung im Rahmen des City Leaks Festivals in Köln – ich berichtete hier – verstanden, dass es kein “tag” (englisch: [ˈtæɡ])  ist, hehe. Was ich aber viel interessanter fände: Wer hat’s gemacht? Im Blog http://grey-marl.com ist auch schon die Frage, allerdings bisher ungelöst, aufgekommen.

Dort finden sich im betreffenden Artikel übrigens noch ein paar Alltagsschätzchen, welche die Londoner Autorin bei einem morgendlichen Streifzug durch Berlin vor die touristische Linse bekommen hat. Mein klarer Favorit ist die – in einem Kommentar als metrosexueller Mannequin bezeichnete - Schaufensterauslage mit Schal. Wer dabei als möglicher Käufer angesprochen werden soll, bleibt für mich allerdings rätselhaft.

mks

Das kommt in die Tüte!

5 Sep

Rund 8.500 Kinder werden diese Woche in Köln eingeschult. Ein Teil von Ihnen wird schon einen haben. Aber alle anderen sollten ihn sinnvollerweise in die Schultüte bekommen: den Bibliotheksausweis. Man bekommt ihn sofort, er ist kostenlos und die Kinder haben mit Sicherheit länger Freude daran als an Süßigkeiten.

Beantragen können ihn Eltern oder Großeltern, Erziehungsberechtigte oder jeder, der eine Bürgschaft übernimmt. Wo?  In der Zentralbibliothek, allen Stadtteilbibliotheken und an allen Haltestellen des Bücherbusses. Benötigte Unterlagen: Personalausweis oder Reisepass  mit Meldebescheinigung (Bei Bürgschaftsübernahmen bitte noch den Kinderausweis mitbringen).

27x das Buch für Köln ausleihen!

31 Aug

"Buch für die Stadt" 2011

Auch dieses Jahr wurde wieder ein Buch für die Stadt ausgewählt, womit sich in der ersten Dezemberwoche zig Veranstaltungen – eine davon auch in der Stadtbibliothek Köln – beschäftigen werden.

 

 

 

 

 

 

Dieses Jahr ist es “Weißer Rabe, schwarzes Lamm” von Jovan Nikolic: Einzelne, in sich geschlossene Erzählungen über eine Kindheit in einem Romadorf, erzählt aus der Perspektive eines kleinen Jungen.

Am 6. Dezember wird der Autor persönlich aus seinem Werk lesen – hier bei uns in der Zentralbibliothek. Moderiert wird der Abend von Martin Stankowski. Karten dafür gibt es im Vorverkauf für 5 Euro bei Köln Ticket.

 

Damit Sie sich bis zum Dezember schon einmal vorbereiten können, haben wir das Buch insgesamt 27 Mal für die Stadtbibliothek gekauft – allein 15 Exemplare finden Sie in der Zentralbibliothek am Neumarkt. Wie viele davon im Neuheitenregal der 2. Etage gerade noch verfügbar waren, sehen Sie auf dem soeben geschossenen Foto.

 

mks

Bei diesem Wetter hilft nur Wissen!

8 Aug

Normalerweise müssten um diese Jahreszeit alle entleihbaren Schirme in der Zentralbibliothek versauern. Jetzt sind alle – bis auf dieses einsame Exemplar – auf den Kölner Straßen unterwegs. Ja! Ja! Das Klima ist eine Katastrophe und besonders das Wetter!

Um dem ein Schnippchen zu schlagen, hilft nur der punktgenaue info-check der lokalen Wetterstationen. Ob und wie lange die Sonne scheint, wie warm es wann wird, woher der Wind weht…und, und, und? Von diesen Stationen gibt es rund um den Dom gleich sechs. Bei der Planung des nächsten Aufenthaltes unter freiem Himmel empfiehlt sich folgende Vorgehensweise: ist etwa ein Besuch der Zentralbibliothek geplant, vorher die Wetterstation Köln-City anklicken, um jeden Kontakt mit Regentropen zu vermeiden. (Kleiner Extra-Tip: Wer am Neumarkt unterirdisch unterwegs ist, kann über den U-Bahn Ausgang “Josef-Haubrich-Hof” quasi trockenen Fußes in der Bibliothek landen).

Nutzer nördlicher Stadtteilbibliotheken gehen auf die Kölner Stationen Niehl, Neu-Ehrenfeld oder Stammheim. Wer im Südwesten unterwegs ist informiert sich via Kriel. Und südöstlich werden Wasserscheue über Porz-Wahn bestens gewarnt.

Allen, die sich jenseits des Tellerrandes orientieren - etwa in NRW oder gar bundesweit - helfen diese Übersichten.

P.S.: Warum das Wetter schon allein auf dem Kölner Stadtgebiet Kapriolen schlägt wird hier erklärt.?

gp

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