Schlagwort-Archiv: USA

Bibliothekarisches Austauschprojekt Köln – Indianapolis

7 Jun

 Im Mai besuchte Cordula Nötzelmann die Indianapolis Public Library. Zweieinhalb Wochen hospitierte sie in der Bibliothek der Kölner Partnerstadt. Ihr Aufenthalt war Teil eines Austauschprojektes, das der „Freundeskreis Köln – Indianapolis e.V” initiiert hatte. Im letzten Jahr hatten wir zum Auftakt Nicole James bei uns begrüßen können.

Am Ende ihres Aufenthaltes erstellten die Kollegen und Kolleginnen der IPL ein Interview mit Cordula Nötzelmann. Jon Barnes befragte sie nach ihrer Sicht auf das dortige Bibliothekssystem und ihren Erlebnissen in der Hauptstadt des Bundesstaates Indiana.

Ihr Fazit als sie wieder hier war: „Die Reise nach Indianapolis war eine großartige berufliche und persönliche Erfahrung!”

Ausführlicher nachlesen lässt sich der Besuch in ihrem Blog:

Interessant auch das YouTube-Engagement der IPL.

gp

Up, up and away….

29 Apr Sistercities

Sistercities

Heute hat sich Cordula Nötzelmann Richtung USA verabschiedet. Drei Wochen wird sie in der Public Library Indianapolis hospitieren. Als Weiterlesen 

Vom Spaß, eine Bibliothek zu zerlegen…

5 Feb

In den USA wird gerade darüber diskutiert, welcher Spot beim Super Bowl der beste, bzw. lustigste war. Zur Erinnerung: die Werbepausen des amerikanischen Football-Finales sind die teuersten der Welt. Ein 30-Sekunden-Spot zu senden kostet 3,5 Millionen Dollar.
Ganz vorne liegt dieses Jahr ein Keks, der in einer Bibliothek die Gemüter dermaßen in Rage bringt, dass ein echter riot ausbricht, allerdings ohne Plünderungen. Der Flüster-Streit beginnt mit der Frage, was besser schmeckt am Keks, der Gebäckanteil oder die Creme. Nach dem der Laden zerlegt ist, darf der Konsument entscheiden, ob er zum Team Füllung oder zum Team Knusper gehört.

gp

P.S.: Das Klischee, dass in Bibliotheken nur geflüstert werden darf, bleibt unausrottbar. Noch mehr nach diesem Spot, den 800 Millionen Zuschauer sahen.

Frank, der Roboter und die Bibliothek

1 Okt

Juwelendieb Frank kommt in die Jahre. Bei seinem letzten Raubzug merkt er, dass er in sein eigenes Haus eingebrochen ist. Zeit sich Sorgen zu machen. Das meinen auch seine erwachsenen Kinder. Mit Tochter Madison spricht er nur noch über skype. Sohn Hunter hat auch keine Zeit (und Lust), sich persönlich um Frank zu kümmern. Gegen Einsamkeit und Verwahrlosung im Alter besorgt er seinem Vater einen Roboter.
Spätestens hier ist klar: es handelt sich um einen Zukunftsvision. Wie weit weg ist unwichtig. Was holt uns schon schneller ein als die Zukunft.

Dem Film „ Robot & Frank“ von Jake Schreier (Drehbuch Christopher Ford) eilen die Hymnen voraus. Sieg beim Sundance Festival, sich überschlagende Kritiken und ein Story, das Herz erwärmt. Auch wenn es nur ein Roboter-Organ auf der Leinwand ist.

Eine wichtige soziale Rolle spielt die lokale Bibliothek für Frank (Frank Langella). Besonders die Bibliothekarin Jennifer (Susan Sarandon) hat es ihm angetan. Sie ist die letzte ihrer Zunft, denn Yuppi-Investoren planen aus der Bibliothek ein digitalen High-Tech-Info-Center zu machen…

Zum Appetitanregen soll das reichen. „Robot & Frank“ kommt am 25. Oktober in die deutschen Kinos.

P.S.: Bin dabei, schon allein weil Liv Tyler die Rolle der Tochter spielt.
gp

Unsere Bücherbabies-Veranstaltungen sollten wohl zukünftig in unserem Magazin (=Archiv) stattfinden

28 Apr

Früher war Holzspielzeug, dann Plastik, jetzt kommen die Bücher dran:

 

 

Das scheint in den USA gerade Trend zu werden…

 

 

 

Hmm, also ich mach dann lieber retro. Holzspielzeug.

(mks)

 

Sacha Baron Cohen plant Oscar-Provokation

23 Feb

Der Mann weiß wie man Offizielle auf die Palme bringt. Für die Oscar-Verleihung am kommenden Sonntag plant er einen Auftritt im Kostüm seines neuen Films “Der Diktator”. Darin spielt er eine nordafrikanische Mischung aus Saddam und Ghaddafi.

Sodom und Gomorrha wittern da die Hollywood-Protokoll-Chefs und wollen die Promo-Show auf dem roten Teppich verhindern. Nach ersten Teppich-Verbots-Meldungen für Cohen rudern die Etikette-Verteidiger zurück: “Er hat kein Auftrittsverbot”, so eine Academy-Sprecher, “wir warten erstmal ab, was er vorhat.” (Quelle).

gp

Supercut!!!

18 Jan

Was haben diese Streifen gemeinsam?

Seinfeld, Sesame Street, Disney’s Beauty and the Beast, The Golden Girls, No Man of Her Own, The Shawshank Redemption, Philadelphia Story, Philadelphia, Harry and the Hendersons, Party Girl, Ghostbusters, Clean Shaven, Phineas and Ferb, The Music Man, Mr. Bean, Shadow of a Doubt, The Breakfast Club, Only Two Can Play, Harold and Kumar Escape from Guantanamo Bay, Star Trek: The Animated Series, Twisted Nerve, The Man Who Never Was, Indiana Jones and the Last Crusade, JAG, The FBI Story, On the Wings of Desire, Se7en, Harry Potter, With Honors, All the President’s Men und Strike Up the Band.

Nun, sie enthalten alle mindestens eine Szene, die in einer Bibliothek spielt. Die Idee, aus den Schnipseln ein witziges Video zu basteln, hatte die Green County Public Library (Ohio). Entdeckt habe ich es in der größten Fundgrube für Bibliotheksvideos:  http://bibvideo.blogspot.com/.

gp

10 Top-Themen der Bibliothekslandschaft in den USA

16 Jan

Wie umarmt man eine Bibliothek? Naturkatastrophen, die Zerstörung der occupy-Bibliothek in New York, Privatisierung, E-Books und vieles mehr fasst dieses Video des Amerikanischen Bibliotheksverbandes (ALA) zusammen.

 Was beschäftigte die Bibliotheken im letzten Jahr? Fakten und Trends, die uns nicht unberührt lassen. Sehenswert!!!

gp

 

“Oh my….just….wow…um….yea!”

4 Nov

 

Die Männer der Magazine

 Der Kracher sind die Kommentare! Die meisten bekommt Zack aus New York. So bittet Melissa: “Wanna read together?” Und Tania fordert: “I’d love to be oriented by a librarian like Zack! Wow!!”. Tiffani spitzt es zu: “He definitely brings the sexy to the library.”

Zack sieht nicht nur top aus, er führt auch ein Leben jenseits der Bibliothek. Er kann Rugby spielen und Lasso werfen. Er fährt Fahrrad, engagiert sich sozial und kennt die romantischsten Plätze in NY. Zack ziert das Januar-Blatt des 2012 Kalenders „The men of the stacks”. Wobei „stack” auf Deutsch mit „Magazin” wohl am treffendsten übersetzt ist. Was der Übersetzung eine zusätzliche Note verleiht. Im Bibliotheksmagazin, so die gängige Auffassung, werden die seltenen, wertvollen Bestandsexemplare vor eigenmächtigem Zugriff geschützt aufbewahrt. Berücksichtigt man(n) nun, dass das amerikanische Bibliothekspersonal zu 80 % weiß und 72 % weiblich ist (bei uns sind beide Anteile höher), erfasst frau sofort die Absicht dieses Wandschmucks, der monatlich einen Mann zum Model macht, das in einer Bibliothek arbeitet.

 Dazu einer der Macher: “We can’t just leave it to others to tell the people who we are; that’s why the stereotypes about librarians continue to flourish. We have to be the ones to go out there and tell people who we are. It’s not enough to complain about inaccurate images of librarians; we must be able to present alternative, positive images in movies, books and, yes, blogs.”

Dem ist nicht hinzu zu fügen (Deb: “Mmmmrowr“)! Hier endlich was fürs Auge!

P.S.: Der Erlös des Kalenderverkauf kommt dem “It gets better project” zugute. Viele Promis unterstützen dieses weltweite Egagement gegen Mobbing von schwulen und lesbischen Jugendlichen.

 PPS: Die headline ist der Kommentar von Sherry.

gp

Eine Bibliothekarin muß reiten, schießen und durch dick und dünn gehen können!

30 Aug

Die Stellenausschreibung (s. Zitat im Bild) verfasst von der Bibliothekarin Mabel Wilkinson resultierte aus eigener Erfahrung. 1915 ritt sie über 400 Meilen auf ihrem Pferd „Joker” durch Platte County, Wyoming, um ein ländliches Bibliotheksystem aufzubauen. Ob Poststation, Stadt, Dorf oder Gemeinde, quer durch die Prärie, unter brutalen Wetterbedigungen und von Schlangen und wilden Tieren bedroht, nichts konnte die beiden stoppen. Ihre Tour erwies sich als voller Erfolg und für die Menschen in Wyoming wurde sie zu einer Kultfigur.

 Die Wyoming State Library hält bis heute die Erinnerung an „ihre Mabel” wach.

gp

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