Premiere für unsere Maker Kids

17 Apr Logo Maker Kids

Ein Video sagt mehr als tausend Worte, daher:

Film ab!

Im Makerspace der Stadtbibliothek Köln könnt Ihr viele kreative und digitale Techniken anwenden. In Workshops bieten wir Euch die Möglichkeit, Geräte und Software hands on auszuprobieren. Denn wir stellen zwar einiges an Equipment bereit, die Arbeit damit findet aber eigenverantwortlich statt. Damit wir noch mehr Menschen mit diesem Angebot erreichen, haben wir ein niederschwelliges Einstiegsangebot für Kinder etabliert: Die Maker Kids. In den vergangenen Osterferien stieg das Programm für 8- bis 12-jährige junge Menschen – sie erlebten dort analog wie digital spielerisch den Reiz des Selbermachens.

Und sonst so?

Schon der erste Kurs begeisterte die Kinder, denn es galt dem Finch Roboter Beine zu machen. Jungs wie Mädchen stellten mit Drag & Drop Codes zusammen, die den Roboter dann durch den Raum schickten. Mimi Zak und Laura Bauer, Schülerinnen an der Kaiserin-Augusta-Schule, hatten die Meute (also Roboter und Kinder) prima im Griff.

Im zweiten Kurs hatten viele Kinder alte Technik von zu Hause mitgebracht und durften diese nach Herzenslust auseinandernehmen. Marie Franzen (Repair Café Köln-Porz) erklärte während der spaßigen Dekonstruktion, was die Kinder da so nach und nach freilegten.

Für Crazy Machines war dann erst mal Zocken angesagt, denn das physikverliebte Computerspiel, hier auf Tablets und der Wii genutzt, sollte zum eigenen Basteln anregen. Nachdem erste Eindrücke und Ideen geweckt waren, wurde mit Unmengen an spannendem Material an eigenen Kettenreaktionen für die große, eigene Crazy Machine gebaut. Der Spieleratgeber NRW hatte uns tolle Leute vorbeigeschickt, die die Kinder zum Strahlen brachten.

Für den Erfindertag (Design-a-thon) hat Gisèle Legionnet-Klees tatsächlich kurz theoretisch geklärt, welche Probleme denn die Gesellschaft oder eine Stadt wie Köln hat, um Impulse zur Kreativität gegeben.  Mit Schule hatte die lockere Runde aber nicht viel gemeinsam und spätestens beim anschließenden Umsetzen der Ideen wurde mit Heißklebepistole und Co alles gegeben.

Die Ergebnisse des Erfindertages wurden von den Kindern selbst vorgestellt, seht selbst:

Die Workshops, die auch in den Herbstferien wieder stattfinden, werden gefördert durch “HIT Stiftung – Kinder brauchen Zukunft”. HitStiftung Logo

ba & bp & sa & si

Nerdy ist cool!

16 Apr

Hommage auf den Spaß am Lesen, die Macht des Wissens und die Inspiration durch Phantasie.

In den USA wird gerade die “National Library Week” gefeiert. Eigens dafür wurde in der Orange Public Library dieses Video gedreht. Es ist eine Parodie auf “Uptown Funk”, den jüngsten Hit von Bruno Mars. Erstellt wurde es von Pagona Creative in Zusammenarbeit mit der Chapman University.

Taylor Swifts “Shake It Off” nahm die “Topeka and Shawnee County Public Library” anlässlich der Feierlichkeiten aufs Korn.  Als Dank für deren Unterstützung für die Leseförderung der öffentlichen Bibliotheken der USA. Heraus kam “Check it out!” und das solltet ihr jetzt tun:

gp

Die Entstehung der modernen Wissenschaften

16 Apr

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Podiumsgespräch mit Gert Scobel in der Zentralbibliothek

“De rerum natura” des lateinischen Dichters Lukrez (99/94 bis 55/53 vor Christus) war Jahrhunderte lang verschollen, bis der italienische Humanist Poggio Bracciolini es 1417 wiederentdeckte. So erstaunlich wie die Vielfalt von Lukrez’ Denken über die Entstehung der Welt, über Liebe und Sterblichkeit, ist seither die Riege seiner Bewunderer: Machiavelli, Galilei, Einstein, Newton, Freud und Camus.

Lukrez‘ Werk war für die Entwicklung der modernen Wissenschaften und ihrer Methoden von ebenso entscheidender Bedeutung wie die Neuübersetzung der Natur-Schriften des Aristoteles, die um 1270 nach Paris kamen und von dort ausgehend eine Revolution im europäischen Denken verursachten.

Ein Podiumsgespräch am

Mittwoch, 22. April 2015, um 19 Uhr ,

Zentralbibliothek am Neumarkt,

versucht, die Idee der Wissenschaften und ihrer Methode aus dem Blickwinkel der Schriften des Aristoteles und des Textfundes von Lukrez darzustellen. Bei der Veranstaltung in der Reihe „wissenswert – Themen am Puls der Zeit” der Stadtbibliothek Köln unterhält sich Gerd Scobel mit Klaus Binder und Professor Andreas Speer.

Binder hat aus dem an Metaphern reichen Text von Lukrez erstmals eine kongeniale Prosafassung vorgelegt, die für den diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung nominiert war.

Speer ist Professor für Philosophie an der Universität zu Köln und Direktor des Thomas-Instituts mit dem Forschungsschwerpunkt der philosophischen Mediävistik.

Gert Scobel schrieb mehrere Bücher zu philosophischen Themen und leitet die Wissenschaftssendung „scobel” auf 3SAT.

Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Im Vorverkauf sind die Karten im Internet und telefonisch unter 0221/2801 bei „Köln Ticket” oder an der Abendkasse (ab 18.30 Uhr) erhältlich. Unter der Telefonnummer 0221/221-23939 nimmt die Stadtbibliothek zusätzlich Reservierungen entgegen.

 

“Bibliotheken vernetzen – analog und digital”

16 Apr

Fachtagung am 23. April in der Kölner Stadtbibliothek

Zum Welttag des Buches und des Urheberrechts am 23. April 2015 laden der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) und die Stadtbibliothek Köln zu einer öffentlichen Fachveranstaltung ein. Die Tagung steht unter dem Motto „Bibliotheken vernetzen – analog und digital”. Impulsvorträge und Workshops demonstrieren den zur Teilnahme eingeladenen Bibliothekarinnen und Bibliothekaren zahlreiche Beispiele für die Praxis digitaler Serviceangebote.

Zu den Themen der Tagung von 11 bis 15 Uhr in der Zentralbibliothek am Neumarkt zählen Digitale Leseförderung, Gaming, Coding & Makerspace. Die Moderation übernimmt Anke Bruns vom WDR. Zu Beginn begrüßen Michaela Saehrendt, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Barbara Schleihagen, Deutscher Bibliotheksverband, und Dr. Hannelore Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek Köln, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auf die Impulsvortrage und Workshops folgt zum Abschluss eine Führung durch den Makerspace der Zentralbibliothek.

Anmeldungen zur Tagung sind noch bis Dienstag, 21. April 2015, unter schabos@bibliotheksverband.de möglich.

Warten auf die Blüte

14 Apr

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Der Eindruck täuscht! Es handelt sich bei den beiden Bäumchen (Bild oben und unten) um zwei Ausreißer. Offensichtlich wurden sie später hinzugepflanzt und es handelt sich um eine andere Art die älteren Kirschblüten-Kollegen. Oder es sind hitzige Jungspunde, die es nicht erwarten können. Im Gesamtbild fallen sie nicht groß auf, aber nichts wird die großen Brüder (bzw. Schwestern) mehr davon abhalten, in Kürze zu explodieren.

Dann wird der Josef-Haubrich-Hof wieder zum rosa Hotspot der Kölner City! Im globalen Herz der der Kirschblüte im japanischen Kyoto wird übrigens seit 1300 Jahren der Beginn der Blütenzeit registriert. Das durchschnittliche Datum dieses Zeitraums war der 15. April. In den letzten 40 Jahren hat sich das allerdings nach vorne verschoben (Erderwärmung?). Wir zeichnen das Datum seit 2013 auf. Letztes Jahr (bibber…) war es erst der 24. April. Im Jahr davor der 4. Diesmal liegen wir auf jeden Fall dazwischen.IMG_2884[1]

gp

 

Thank you, Sheila Kitzinger! (Pionierin der Hausgeburt)

13 Apr

 

Women will take back child birth. Birth isn’t something we suffer, but something we actively do and exult in.

Sheila Kitzinger

* 29. März 1929  –  † 12. April 2015

Britische Autorin und Sozialanthropologin, spezialisiert auf Schwangerschaft, Geburt sowie Erziehung von Babys und Kleinkindern

gp

Günter Grass: “Es gibt keinen Ersatz fürs Lesen!”

13 Apr

“Ich bin in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Meine Mutter war zwar Mitglied in einem Buchclub, es gab also ein paar Bücher zu Hause, aber die hatte ich bald durch. Als Zwölfjähriger bin ich dann zur Stadtbibliothek gegangen und habe mir dort die Backen rot gelesen. Diese Eindrücke und Erlebnisse wirken ein ganzes Leben nach.”*

Günter Grass

* 16. Oktober 1927   † 13. April 2015

 Deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker

Nobelpreis für Literatur 1999

* Interview in BuB 5, 2011

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